Schlaf schön – Ich kann nicht schlafen! – Was tun?

„Gute Nacht!“, denkt oder sagt man sich jeden Abend, wenn man zu Bett geht.

Wenn man es sagt und dann doch nicht gleich einschlafen kann, hat es verschiedene Gründe warum dies nicht gerade der Fall ist. Und ‚mal‘ schlecht oder garnicht hat schon jeder irgendiwe erlebt. Nun wird es zum großen Problem, sobald man dies zum Dauerzustand gemacht hat. Oder es kann auch sein, das man noch schnell einschläft, allerdings mitten in der Nacht unruhig schläft oder zwischendurch andauernd wach wird und sogar vielleicht nicht mehr wieder Einschlafen kann. Einschlaf- und Durchschlafprobleme machen unser Leben dann mit einhergehender Mattig- und Müdigkeit schwerer. Unser Immunsystem leidet irgendwann darunter und unser Psyche macht sich irgendwann bemerkbar, das was nicht stimmt.

Es gibt verschieden Auslöser und Ursachen. Bei der Hälfte der Betroffenen ist es sogar behandlungsbedürftig. Und Ältere leiden meist häufiger noch durch chronische Krankheiten darunter. Medikamente können ebenfalls dazu beitragen. Schichtarbeit, Schlaftyp (sprich Biorhythmus) und Stress sowie ein Teufelskreis spielen dabei keine unerhebliche Rolle.

Schlafstörungen erzeugen einen hohen Leidensdruck. Wer nachts schlecht schläft, ist morgens nur „ein halber Mensch“, schlecht gelaunt oder unzufrieden. Die Konzentrationsfähigkeit ist herabgesetzt, die Leistungsfähigkeit eingeschränkt. Die Arbeits-produktivität sinkt um bis zu 39 Prozent ab. Übermüdung ist auch eine der häufigsten Ursache für Unfälle im Straßenverkehr.

 

Workoholic

 

Was tue ich mir und meinem Körper also wirklich an, dass ich meine Erholungs- und Regenerationsphase nicht mehr einhalten kann?

 

Was stört einen gesunden Schlaf?

  • Gedankenkreisel, Streit
  • falscher Biorhythmus
  • Das Thema der letzten 2 Stunden vor dem Schlafengehen
  • falsche Glaubenssätze
  • Sich einreden, so wie so nicht schlafen zu können, ist auch oft ein Problem 😉
  • Psychische Erkrankungen wie Depressionen oder Angstneurosen
  • Burnout/Boreout
  • Psychische Belastungen z. B. Partnerschaftsprobleme, Stress am Arbeitsplatz
  • Organische Erkrankungen z. B. Asthma, Rheuma
  • Lärm, Schichtarbeit
  • Bestimmte Medikamente wie Asthmamittel, Blutdruckmittel, Antidepressiva
  • Alkohol, Suchtstoffe

Schlafe ich tagsüber noch zwischendurch? Schlafe ich nachts zu wenig oder zuviel? Wodurch wird mein Schlaf gestört? Wie wache und stehe ich am Morgen auf? Wann gehe ich denn zu Bett? Was mache ich noch vor dem zu Bett gehen? Wie ist meine derzeitige Befindlichkeit und Lebenszufriedenheit? Wie sieht es mit meinen Mahlzeiten, Gewohnheiten, Getränken und Tabak aus? Habe ich bereits Medikamente, Mittelchen oder fachliche Hilfen in Anspruch genommen?

13 Tipps für einen gesunden Schlaf:

  1. Fragen Sie sich, was Sie am Schlafen hindert! Manchmal sind es ganz banale Dinge, die den Schlaf stören. Überprüfen Sie deshalb Ihre Schlafhygiene: Wo steht der Fernseher? Wieviel Ruhe herrscht im Schlafzimmer? Ein nicht genügend abgedunkeltes Zimmer oder zu viel Straßenlärm kann den Schlaf erheblich beeinträchtigen.
  2. Finden Sie heraus, wieviel Schlaf Sie wirklich brauchen! Jeder Mensch hat ein anderes Schlafbedürfnis, dem einen reichen schon 6 Stunden, der andere braucht 8 Stunden, um sich richtig erholt zu fühlen. Die normale Schlafdauer liegt beim Erwachsenen zwischen 6 und 8 Stunden. Je älter wir werden, desto weniger Schlaf brauchen wir. Ältere Menschen schlafen oft auch am Tag, dadurch wird der Nachtschlaf umso kürzer. Schlafen Sie nicht länger als nötig, das kann eher schaden als nützen. Der Kreislauf kommt nicht in Gang und Sie fühlen sich schlapp.
  3. Ein Schlaftagebuch hilft. So verschaffen Sie sich einen Überblick über die eigenen Schlafgewohnheiten und -probleme. Notiert werden sollten: Einschlaf- und Aufwachzeiten, Dauer des Wachliegens, Aufwachgründe, Schlafqualität und außergewöhnliche Tagesereignisse.
  4. Verzichten Sie auf anregende Getränke oder Alkohol. Alkohol macht zwar schläfrig, stört aber dennoch den Schlaf. Sie werden in der Nacht wach und schlafen nur schwer wieder ein. Kaffee und Nikotin regen an und sollten deshalb abends reduziert werden. Außerdem sollten Sie abends keine schweren Mahlzeiten mehr zu sich nehmen – Verdauungsbeschwerden können den Schlaf erheblich beeinträchtigen. Abends außerdem keine schweren Mahlzeiten zu sich nehmen.
  5. Gewöhnen Sie sich Rituale an. Zur Einstimmung auf die Schlafenszeit sind immer wiederkehrende Rituale sinnvoll. Machen Sie beispielsweise einen Abendspaziergang oder lesen Sie ein Buch zur Entspannung. Gehen Sie regelmäßig zur gleichen Zeit ins Bett, damit Sie sich einen bestimmten Schlafrhythmus angewöhnen.
  6. Körperliche Aktivität. Körperliche Arbeit am Tag macht müde. Sport ist gut, um Stress abzubauen. Anstrengender Sport vor dem Schlafengehen kann jedoch munter machen; deshalb gilt: Treiben Sie Sport, aber nicht in den späten Abendstunden. Bewegen Sie sich außerdem regelmäßig an der frischen Luft.
  7. Sorgen Sie für eine angenehme Umgebung. Für einen gesunden Schlaf ist der Schlafraum mit entscheidend. Das Zimmer sollte ruhig, dunkel und die Temperatur bei etwa 18 Grad liegen. Die Bettdecke soll der Jahreszeit angemessen sein, die Matratze weder zu hart noch zu weich. Sorgen Sie dafür, dass Sie sich im Schlafzimmer richtig wohl fühlen.
  8. Keine geistig anstrengenden Tätigkeiten vor dem Schlafengehen. Wer sich abends noch mit aufregenden Arbeiten oder persönlichen Problemen beschäftigt, liegt anschließend oft im Bett und kann nicht abschalten. Denken Sie besser am Tag über schwierige Dinge nach.
  9. Den Schlafrhythmus trainieren. Möglichst oft zur selben Zeit ins Bett geht und morgens den Wecker immer auf die gleiche Uhrzeit stellt, so schläft sich’s besser.
  10. Nicht lange unglücklich im Bett wälzen. Schlaf lässt sich nicht erzwingen. Ganz im Gegenteil: Die krampfhafte Anstrengung einzuschlafen, vertreibt den Schlaf erst recht. Wer nachts aufwacht und nach einer guten Viertelstunde noch nicht wieder einschlafen kann, sollte das Licht anmachen und zu einem Buch greifen oder quälende Gedanken aufschreiben, um sie aus dem Kopf zu verbannen. Noch besser ist, das Bett zu verlassen – Musik hören oder auch bügeln macht schläfrig. Zurück unter die Decke geht’s erst, wenn die Augen schwer werden.
  11. Sorgen Sie für Stressabbau durch Entspannung. Jeder Mensch hat seine eigenen Ideen, wie er sich am besten entspannen kann. Überlegen Sie sich, was Ihnen am besten helfen könnte? Probieren Sie doch einfach die unterschiedlichen Angebote aus, damit Sie das Richtige für sich auswählen. Entspannungstechniken wie Yoga, Autogenes Training oder Meditation helfen, zur Ruhe zu kommen.
  12. Ein warmes Bad macht müde. Beim Baden sollte das Wasser 35 bis 38 Grad warm sein, zehn bis 20 Minuten reichen aus. Zugesetzte Melisse, Hopfen, Lavendel oder Heublumen entspannen und machen schläfrig.
  13. Ein altes Hausmittel ist ein Glas warme Milch mit Honig vor dem Einschlafen. Und ganz wichtig: Nachts nicht auf die Uhr schauen – das übt Druck aus und hält wach.

 

Mittels Hypnose oder eben gutem Schlafmanagement kann man oft ohne Medikamente, mit simplen Tricks, seinen Schlaf in den Griff bekommen. Bei einer meiner Klienten, ging es um das Thema Schlaf. Einige schwören auf eine Anti-Stress-Massage, andere auf Hypnose. Ich arbeite vorher einen Schklaftypen- und Schlaffragebogen mit Ihnen durch. Wenn keine gesundheitlichen Bedenken bestehen, dann bekommen wir das meist sehr schnell mit den bisher genannten Methoden wieder in den Griff. Es gibt noch viele andere Methoden. Es kommt auf den Typen an. Aber bevor man garnicht mehr schlafen kann, ist es ein probates Mittel sich an den Tipps hier einfach mal auszuprobieren 😉

 

In diesem Sinne, seid gut zu Euch!

Herzliche Grüße, Marion Lenz


Quelle: Eigene Unterlagen, aus unseren Stressforschungsinstitut und zitiert aus gesundheit.de

 

lebe leichter – entspann Dich schön

Du hast dich, für dich und eine Veränderung entschieden? Du möchtest einfach in Zukunft, und wenn es nur 10 Minuten oder eine halbe Stunde sind, wieder mehr Aufmerksamkeit auf Dich selbst lenken? Du möchtest deine Beziehung zu dir selbst verändern? Du möchtest deine eigene Mitte wieder finden? Du möchtest glücklich sein? Du möchtest neue Ziele verwirklichen? Du möchtest alte Ziele neu anvisieren? Du möchtest dich motivieren? Du möchtest endlich diese lästigen Pfunde loswerden? Du möchtest in bestimmten Situationen einfach anders reagieren? Laster oder Ängste loswerden? GUT.

Ich kann dir hier noch nicht genau sagen, was dein Weg dahin ist. Dafür kenne ich Dich zu wenig oder noch garnicht. Du kannst aber ein paar Tipps mitnehmen, die Dich einfach leichter leben lassen. In jeder Hinsicht 😉 – Leichtigkeit, Zufriedenheit, Losgelöstheit und Gewichtigkeit.

Um das Spiel des Lebens zu durchschauen, bedarf es einer gewissen Bewusstwerdung. Oftmals einfach auch nur wieder ein auffrischen, von schon längst nicht mehr Gelebtem. Oder auch ein Erlernen von neuen Wegen, wenn die alten Wege bisher noch nicht die Richtigen waren. Alte loslassen, was meist der Knaususknaktus ist, wenn wir ehrlich sind. Versucht haben wir vielleicht schon vieles. Geben wir am Ende zu früh auf oder beachten wir etwas nicht? Vielleicht ist es aber weder das eine oder andere? Vielleicht ist es einfach nur nicht mein Stil gewesen oder war gar zu dem damals gewählten Zeitpunkt einfach nicht machbar? Zu anstrengend?

Es gibt nur ein Leben, und es ist ein Spiel, dessen Regeln wir erst beim Spielen erkennen. War unser Gehirn früher darauf ausgerichtet entweder mit dem Mammut zu kämpfen. Es zu erlegen oder vor ihm zu flüchten, haben wir heute die weiter entwickelte Intelligenz, die Wahl besser abzuwägen. Ja sogar zu trainieren. Ging es damals um Leben und Tod, geht es heute in gewissem Maße auch noch darum, aber die Grauzonen sind mit ihren Möglichkeiten vielfältiger. Die Überlebensstrategien beziehen sich in unseren Breitengraden eher auf unser Ego 😉

Wie stehe ich zu mir und zu anderen? Lasse ich mich von meinem „verletzten“ Ego aufhalten oder bin den Situation gegenüber wach und offen eingestellt? Welcher Teil in mir behindert mich und lässt mich leiden? Ist mir überhaupt bewusst, dass ich Dinge einfach nur unbewusst aus einem gewissen Leidensdruck heraus mache? Weiß ich wirklich wer ich bin? Was ich will? Was mir gut tut oder mir gar innerlich schadet? Lebe ich das Leben, dass ich leben möchte? Wie sind die derzeitigen Umstände und wie kann ich aus den vorhandenen Zutaten mein Leben herstellen, wie es mir wirklich schmeckt? Kann ich Kompromisse eingehen? Muss ich das überhaupt und erkenne ich mich selbst?

Bei meinen Klienten stelle ich oft vor, dass sie von sich überhaupt keine Vorstellung haben, meist sehen sie sich selber sowas von schlecht, dass ich ihnen ersteinmal bewusst mache, was es an ihnen schönes zu entdecken gibt. Dann sind sie oft erstaunt, wie weit das Positive überwiegt. Zum Weinen schön, wenn sie beginnen sich selber neu zu entdecken. Dann entdecken sie plötzlich welche Wehwehchen, Blockaden oder Selbst-Störungen mit welchen Lebensthemen zusammenhängen.

Sie erkennen plötzlich sozusagen zwei Naturen in sich. Diese gilt es zu versöhnen. Sie fangen an sich ihren Sinn des Lebens anders zu definieren. Sie bekommen einen anderen Blickwinkel von „Gut“ und „Böse“. Sie lernen sich ihren eigenen Berufungen wieder hinzuwenden. Ihre Bestimmung zu leben. Sie lernen bisher gelebte Glaubenssätze neu zu formulieren. Sie lernen die Schwingungen der gegensätzlichen Lebenslagen anders aufzufassen. Positive Kraft, Energien zu wandeln, ihren Rhythmus neu zu bestimmen – so dass er ihnen auch wirklich guttut.

Fortschritt, Wohlsein, Realität, Entscheidungsfindung, Selbstbewusstsein, Freiheit, innere Wahrnehmung in Form von Achtsamkeit, von Ursache und Wirkung bekommen ein völlig neue Bedeutung. Dankbarkeit, Glücklichsein, Gnade, Segen und Wertschätzung erhalten eine völlig neue Bedeutung. Und während des Prozesses, bemerken sie, wie sich einige andere Knackpunkte im Leben, wie überschüssiges Gewicht und unangenehme, über Jahre „antrainierte + falsche“ Verhaltensweisen auflösen. Ein neues Lebensgefühl von Selbstbestimmung führt letztendlich zu einem neuen Lebensstil, einem ruhigeren Schlaf, Tiefenentspannung und Suchtaufgabe mit einhergehend. Entscheidungsfindung, Selbstheilungskräfte und Motivation sind auf den inneren Einklang ausgerichtet.

Es werden in sich schlummernde Potenzial entfacht, Stärken und Eigenschaften bewusster wahrgenommen. Oft mit einer Leistungssteigerung einhergehend, sind die Menschen bereit besser auf sich und ihren Körper zu hören und zu agieren.

Wenn Du wissen willst, wie Du dort wieder hinfindest, dann komm und besuch uns doch, auf unserem Seminar: leber leichter – entspann Dich schön

Oder Ruf mich gleich an: 05833 269 301

Herzlichst Marion Lenz

Flyer Carmen vorne

 

 

Atem vs. Lebenswille – Willenskraft kann man wie das Atmen richtig erlernen…

Hat es Dir im Leben schon mal förmlich den Atem verschlagen? Nein? Wir sind uns allerdings einig, das uns der Atem erstmal am Leben erhält, oder? Oder Du kennst das Gefühl? Es wird beengt im Brustraum? Du bekommst nicht genügend Luft? Du atmest tief und gleichmäßig, wenn Du in absoluter Ruhe bist? Du atmest flach und kurz, wenn Du aufgeregt oder verunsichert bist? Es gibt Menschen die atmen ständig flach und kurz. Die gehen auch schneller an die Decke, als Leute mit ruhigerem Atem. Darauf geschulte Personen, können damit genau die Verfassung des Gegenübers ergreifen und damit arbeiten oder sich selber positiv beeinflussen. Das kannst Du selber auch lernen 🙂

 

Atem ist eine führende Kraft in uns,
Atem ist Urgrund und Rhythmus des Lebens,
Atem – ein Weg zum Sein.“

(Prof. Ilse Middendorf).

Nehmen wir kurz einmal Asthma. Beschrieben wird er von manchen Heilpraktikern, als einen verdrängten Dominanzanspruch, verdrängte Aggressionen, ungestilltes Bedürfnis nach Freiheit.

Ich hatte eine Klientin, die immer Panikattacken, in Form von Atemnot bekam, wenn bestimmte Situationen auftraten. Situationen die sie innerlich panisch werden ließen, aber sie selbst nach außen noch ruhig zu wirken schien. In der Hypnose kam dabei heraus, dass sie als Kind einmal fast ertrunken wäre. Dieses Panikgefühl kam nun in manchen Fällen genau so zum Vorschein. Sie wurde einmal auf der Arbeit degradiert und fand keine Führsprecher für sich. Sie versuchte die Situation immer normal zu klären, aber wenn Sie in den Raum kam, in den sie sozusagen strafversetzt wurde, reagierte sie mit Atemnot. Soviel erstmal dazu!

Die Wirkung des Atems – von der alle bekannten Hochkulturen wussten – bezeugt sich darin, dass der Atem (wie keine andere Körperfunktion) auf das Engste mit allen physischen und psychischen Vorgängen im Menschen vernetzt ist:

  1. mechanisch besteht eine Wechselwirkung zwischen Atembewegung und zahlreichen Körperorganen und deren Funktionen;
  2. kreislaufdynamisch hängt die Atembewegung eng mit der Herzfunktion und dem Körper- und Lungenkreislauf zusammen;
  3. chemisch wird über die Atmung die Sauerstoffversorgung, der Kohlendioxidspiegel, die Ionenkonzentration und damit die gesamte Stoffwechsellage beeinflusst;
  4. nervös-reflektorisch wirkt sich die Atmung auf die Organe und deren Funktionen über nervliche Verflechtungen aus;
  5. zentral-nervös besteht ein tiefgreifender Einfluss der Organmotorik, vor allem der Atem-Motorik, auf die Großhirn- und Bewusstseinsvorgänge des Menschen und damit auf sein Empfindungs- und Gefühlsleben.

In der Formatio Reticularis, einem komplex vernetzten Zentrum in der Tiefe des Stammhirns, strömen alle Informationen zusammen, die im Körper bzw. Gehirn entstehen. Jeder kleinste Reiz, von außen oder innen kommend, verändert die Art und Weise zu atmen, was vom Klienten differenziert erlebt und empfunden werden kann.

Verbunden hiermit können wir uns also gut vorstellen, wie die innere und äußere Haltung damit einhergeht. Wenn sie so reagiert, dann können wir unseren Atem lernen zu beobachten. Man könnte bewusst Veränderungen an sich selbst feststellen, wenn man lernt diese Achtsamkeit zu schulen. Beobachte ich meinen Atem, kann ich lernen mich selber so zu beeinflussen, dass ich unbewusste Veränderungen schneller wahrnehme.

 

FORSCHUNG in Eigenerfahrung

Ich selber habe mal eine intensive Atemmeditation vollzogen. Man könnte diese in etwa, mit dem verbundenen Atem beschreiben. Die Meditation hat in etwa 1,5 Stunden gedauert. Interessant war meine Bewusstwerdung, zu bestimmten Themen zu beobachten. Wie folgt:

Ich konzentrierte mich cirka 10 – 15 Minuten auf diese besagte Atemtechnik. Ich lag auf der rechten Seite, in der Fötushaltung. Mit einiger Zeit war ich im Fluss und in Trance. Mit einhergehend, fühlte ich, wie meine Nasenschleimhäute immer mehr anschwollen. Ich hatte ebenfalls ein Gefühl von Atemnot. Da ich keine Panik hatte, sondern wusste, ich könnte jeder Zeit durch den Mund atmen, habe ich dieses einfach weiter vollzogen und mich konzentriert, diese Atemtechnik beizubehalten.

Mit einher ging eine Emotion, die ein Gefühl von  – ICH WILL DAS NICHT – verbunden hatte. Es war kein Gefühl von JETZT WILL ICH DAS NICHT. Mehr eine Erinnerung und dazu kamen mir wie in der Hypnose Bilder aus meiner Kindheit. Es war kein zerstörendes Bild was ich da sah. Aber eine Bewusstwerdung, dass ich mit einer Entscheidung leben musste, die nicht meine eigene war. Wir zogen weg aus Berlin. Aufs Land.

Ich spürte, wie meine Füsse von der erhöhten Sauerstoffzufuhr zu kribbeln begannen. Kein Einschlafen, mehr so ein Gefühl von Erdung und es stieg langsam die Knöchel hinauf in die Waden. In der linken Wade spürte ich eine Art Blockade, die ich sogar schon immer als Kind dort empfand. Ich hatte zuvor dazu keinen Bezug. Plötzlich wurden mir mit einhergehende Situationen und Emotionen bewusst, wann ich diese bekam. Ein Aufbäumen. Wieder dies Gefühl von – ICH WILL DAS NICHT. Gleichzeitig dachte ich mir, es ist ok so zu fühlen und die Blockade löste sich auf. Das Gefühl von Leichtigkeit, machte sich über meine Knie, Oberschenkel bis über das Wurzelchakra hinaus immer mehr breit. Zu dem ICH WILL DAS NICHT – UND ICH ERLAUBE MIR DAS, stieg es immer weiter auf. Über den Solar Plexus, bis zum Herzen, formte sich immer mehr das Gefühl vom Erlauben und Leichtigkeit in mir aus. Am Herzen angekommen, war ein Gefühl von ICH NEHME MICH UND MEINE EMOTIONEN GANZ AN – UND DAS IST GUT SO … ich dachte kurz darüber nach, was ich zuvor alles gelesen habe. Zu den Meridianen, Chakren, Organen und dazu bezogenen Lebensthemen.

Dann spürte ich noch einmal genauer in mich hinein und konzentrierte mich wieder auf meinen Atem. Ich fühlte unterhalb meines Herzens noch einen Punkt der mir in der TCM -Behandlung oft selber noch blockiert erschien. Die neurolymphatische Zone meiner Leber vorne – rechte Körperseite, zwischen der 5. und 6. Rippe (unterhalb der Brust) war noch nicht frei. Ich atmete bewusst in mich hinein. Hier saß die größte Blockade. Unterhalb dieses Punktes, war alles frei. Hier widerum schmerzte plötzlich der Punkt und ich überlegte welches Thema damit verbunden sein könnte. In den Emotionen der 5 Elemente, hat die Leber das Element Holz. Hier setzen sich mitunter die Wut und Aggressionen aus der Vergangenheit fest (Verzweiflung, Unzufriedenheit – waren in dem Fall meine erspürten Emotionen) diese waren gewiss nicht aus der Kindheit eingespeichert. Mir kamen Bilder aus meiner Berufszeit bei Volkswagen hoch. Ideenklau, sich als Frau immer mehr beweisen zu müssen, sowie ungelöste Konflikte aus der Vergangenheit. Spannend dachte ich und konzentrierte mich weiter auf meinen Atem. Während sich dieses Gefühl der Blockade immer mehr löste – ich formulierte geistig immer wieder den Satz: ICH ERLAUBE MIR MEINE EMOTIONEN UND GEFÜHLE … ICH DARF SO FÜHLEN – stieg diese Leichtigkeit immer weiter in mir auf. Ich fühlte jetzt meine Schilddrüse leicht bedrückt.

Die Schilddrüse hat das Element Feuer zu eigen. Die damit verbundenen Emotionen, kamen mir vor wie Erniedrigung – kein Recht auf Erfolg und Ausdruck vor. Ein Stück weit auch ein Gefühl von, keiner hört mir zu und eine Art Verleugnung. Dazu kamen Bilder aus meiner Zeit vor meiner Kündigung bei Volkswagen in die Gedanken. Die Gründe warum ich kündigte. Ich spürte in mich hinein. Erst dachte ich, es wäre das Gefühl von Aufgeben zu spüren. Dann erkannte ich, dass es nicht meine Gedanken waren. Es waren die Worte von außen. Sie passten nicht zu meinem Empfinden, mir einfach nicht alles gefallen lassen zu müssen. Meine Gefühle formten sich um.

Ich lag inzwischen weit geöffnet mit Armen und Beinen da. Spürte wie sich die Leichtigkeit in meinem Sprachchakra breit machte. Meine Worte formulierten sich in ein – ICH WEISS WER ICH BIN UND ICH BIN FREI. Weiter auf meinen Atem konzentrierend, ließ ich die Bilder, Emotionen und Bewusstwerdung sich immer mehr in mir ausbreiten. Ich konnte vor meinem geisten Auge nicht nur die Leichtigkeit sehen. Ich fühlte sie und der Gedanke – ICH BIN FREI UND WEISS WAS FÜR MICH GUT IST stieg sozusagen über mich hinaus. Ich atmete bewusst und denkend beim Einatmen – ICH BIN FREI UND DAS IST GUT SO, beim Ausatmen – ICH LASSE LOS!

Es war sehr befreiend, mit dem Impuls sich auf die linke und somit emotionale Seite zu drehen, lag ich wieder in der Fötusstellung, weiter im Fluss atmend da. Ich merkte dass ich lächelte und ließ die negativen Gedanken über das Krohnenchakra sozusagen austreten. Und fühlte den Drang aufstehen zu müssen, um auf die Toilette zu gehen. Ich glaube ich habe noch nie solange Urin abgelassen. Ich hoffe es stört nicht, dies hier so genau zu erwähnen. Aber man sagt, dass es eben zum Loslassen gehört. Nach einer Hypnose kann ich dass sehr oft bei Klienten feststellen. Die bereit sind wirklich loszulassen, müssen dann immer erstmal auf’s WC. Spannend ist, dass sie ein ähnliches Gefühl schildern und sich regelrecht erleichtert fühlen.

In der Ganzen Zeit atmete ich im Fluss weiter. Achtsam und frei. Erleichtert und leicht noch in Trance befindend, legte ich mich wieder hin. Atmete bewusst 3x tief ein und aus, genoß das Gefühl der Freiheit mit der verbundenen Leichtigkeit.

Später nahm ich mir die damit verbundenen Lebensthemen noch einmal genau vor. Es ist sehr erstaunlich, wie sehr sich meine Bewusstwerdung, mit welchem Gefühl manifestiert und bisher nicht mehr gelöst, hat.

 

Können wir also mit unserem Atem uns selber heilen, hat es eine Bewandnis wie wir atmen. So könnte man meinen die Reaktion eines Asthmaanfalls, hat zu folge sich zu reinigen. Habe ich dabei Panik drohe ich zu ersticken. Nehme ich dieses Gefühl an und befreie mich, dann hört dieses Gefühl auf. Die Dame kann wieder tief und fest einatmen. Bewusstwerdung mit bestimmten Lebensthemen, Loslösung, stellt die Leistungsfähigkeit eines jeden wieder vollkommen her, wenn er freiwillig und bereit ist, die Vergangenheit loszulassen und Situationen mit den dazugehörigen Emotionen annehmen zu können.

 

In diesem Sinne, seien Sie immer gut zu sich (^.~)

 

Herzliche Grüße

Marion Lenz

 

Sind Sie nur gestresst oder haben Sie schon Burn—out?

Raus aus dem Burn-out! Weg mit dem Stress!

Stress ist europaweit auf dem Vormarsch. Mehr als ein Viertel aller ArbeitnehmerInnen in der EU klagen über Stress am Arbeitsplatz. In Deutschland geben sogar 80% der Befragten an, unter arbeitsbedingten Stress zu leiden. Die Zahl der Fehltage wegen psychischer Erkrankungen hat sich in den letzten 10 Jahren fast verdoppelt.

Kaum einer weiß wie weit er drinnen steckt. Ist das noch normal? Ist es eine vorübergehende Phase oder stecke ich bereits tiefer darinnen als schon vermutet?

Es gibt verschiedene Modelle zur Differenzierung der Stadien eines Burn-outs. Und es muss nicht unbedingt nach Reihenfolge geschehen oder sich in seinen Symptomen widerspiegeln. Was aber sicher ist, dass Burn-out ein kumulativer Prozess ist. Im Stressreport 2012 werden fehlende Ressourcen dazu in einem Atemzug genannt. Nun kann man Ressourcen auch durch verschiedene Einflüsse sowohl dazugewinnen, als auch im Leben durch Umstände verlieren oder bisher auch nie erlernt haben.

Ein sehr breites Feld zu dem mehr Aufklärung in den Unternehmen notwendig ist sowie immer mehr Ent-Stigmatisierung des Themas Burnout Einzug erhalten sollte. Ist es oft noch ein Tabu-Thema, weil es mit Schwäche in Verbindung gebracht wird. Niemand ist davor gefeit oder kann dem auf Dauer entkommen, wenn er die Symptome nicht mehr erkennt oder weiß, was er als „Erste Hilfe“ und Sofortmaßnahmen für sich tun kann!

Die 12 Stufen des Burn-out-Syndroms

nach Herbert Freudenberger aus dem Jahre 1992, haben schon einen guten Einblick geschaffen:

Er zeiht sich sozusagen durch drei Erschöpfungsstufen und wird in 12 Stadien aufgeteilt.

In Stadium 1: Idealismus

Kennzeichnung: Erfolgs- und Leistungsorientierung
(Zwang sich etwas zu beweisen, hohe Erwartungen an sich selbst oder von außen geschürt, Übersehen von eigenen Grenzen und Beginn des Zurückstellens eigener Bedürfnisse)

Erste Hilfe: Tempo rausnehmen

(Auf natürliche Rhythmen und Reaktionen achten)

In Stadium 2: Verstärkter Einsatz

Kennzeichnung: Gefühl von Unentbehrlichkeit
(Ängste und Drang zum erhöhten Einsatz und damit zusammenhängend Übernahme von zusätzlichen neuen Aufgaben, Bereitschaft zur freiwilligen Mehrarbeit und unbezahlte Überstunden)

Erste Hilfe: Verantwortung delegieren, Nein sagen lernen!

 

In Stadium 3: Bedürfnislosigkeit

Kennzeichnung: Keine Zeit für sich selbst
(Vernachlässigung seiner eigenen Bedürfnisse, Schlafstörungen, Aufputschmittel wie bspw. Zigaretten- und Alkoholkonsum steigen)

Erste Hilfe: Sich verwöhnen

(Liste für nötige Aufgaben erstellen, gönnen Sie sich mal ein gutes Buch oder ein ausgiebiges Entspannungsprogramm oder eine Methode die Ihnen guttut, Humor zurückgewinnen)

In Stadium 4: Verdrängung von Konflikten und immer mehr den eigenen Bedürfnissen

Kennzeichnung: Es kann nicht sein, was nicht sein darf
(Immer mehr fehlender Schlaf und wenige Gespräche zur Selbstreflexion mit anderen, Termine werden vergessen, Energiemangel und Schwächegefühle schleichen sich ein, Ungenauigkeiten und Fehler treten häufiger ein, sogar Hobbies werden aufgegeben)

Erste Hilfe: Auf Familie und Freunde hören
(warnende Stimmen ernst nehmen!)

 

In Stadium 5: Gleichgültigkeit

(Umdeutung von Werten)

Kennzeichnung: Keine Unterscheidung von wichtig und unwichtig
(Empfindungsfähigkeit verflacht, Abstumpfung, Aufmerksamkeitsstörung und Isolation tritt ein, bei Beziehungen die als störend empfunden werden)

Erste Hilfe: Grundwerte überprüfen
(Halbe Stunde investieren für: wer und was ist ihnen wirklich wichtig? Suchen Sie alte Verbindungen auf)

 

In Stadium 6: Verstärkte Verleugnung von Problemen

Kennzeichnung: Intoleranz und Vereinsamung
(Sprache mit Zynismus und Verbitterung tritt in den Vordergrund, Gefühl von mangelnder Anerkennung, Desillusionierung, Widerstand zur Arbeit zur gehen, Arbeitszeiteinstellung und erste Art der inneren Kündigung)

Erste Hilfe: Über die eigenen Gefühle und Neigung reden
(Hören Sie sich selbst aufmerksam zu. Keine weiteren Aufgaben übernehmen!)

 

In Stadium 7: Rückzug

(Umkehr noch möglich)

Kennzeichnung: Orientierungslosigkeit und Hoffnungslosigkeit

(Erste Zeichen von Ohnmachtsgefühlen und innere Leere, Ersatzbefriedigungen werden gesucht – Sex, Essen, Alkohol und Zigaretten oder mehr, damit einher gehend immer mehr kognitive Leistungsminderung, Ungenauigkeit, Entscheidungsunfähigkeit, Desorganisation. Psychosomatische Störungsbilder wie Bluthochdruck, Herzklopfen, Tinnitus, Gewichtsveränderung etc.)

Erste Hilfe: Anschluss an andere suchen!

(Lassen sie die Finger von Alkohol und Drogen –  sie sind kein Gegenmittel gegen ihr inneres Elend. Ruhe und Entspannung sind jetzt sehr wichtig!)

In Stadium 8: Selbstentwertung

(Sie stehen am Scheideweg. Kapseln sie sich jetzt nicht weiter von anderen Menschen ab. Ein Kontrollbedürfnis entsteht. )

Kennzeichnung: Keine Kritikverträglichkeit
(Beobachtbare Verhaltensänderung wie plötzliche Eigenbrötlerei, Selbstmitleid, aggressiveres Verhalten auch auf gut gemeinte Zuwendung, Abwendung von sozialem Umfeld auch auf beruflicher Ebene, verringerte Initiative und Produktivität, eventuell nur noch Dienst nach Vorschrift, Gefühl der Sinnlosigkeit, Gleichgültigkeit und wenig persönliche Anteilnahme an anderen sowie leicht exzessive Bindung an Einzelne)

Erste Hilfe: Anteilnahme von anderen annehmen

(Wenn ein(e) Freund(in) von ihnen ausbrennt, würden sie ihr doch auch wünschen, dass sie auf sie hört.)

In Stadium 9: Depersonalisation

(Kontakte wie Gefühle zu sich selbst und anderen verloren haben)

Kennzeichnung: Selbstverneinung und Realitätsverlust

(Zwanghaftigkeit, automatisches Funktionieren, eine Entfremdung tritt ein, immer mehr innere Leere macht sich breit, immer mehr psychosomatische Reaktionen treten auf!)

Erste Hilfe: Fachliche Beratung jetzt sinnvoll
(Lassen sie auch von einem Internisten ihren Gesundheitszustand überprüfen, lassen Sie Hilfe von außen zu, finden Sie die optimale Entspannungsmethode für sich)

In Stadium 10: Innere Leere

(Folge von Vernachlässigung)

Kennzeichnung: Sinnlosigkeit und Übermäßigkeit

(Phobische Zustände, Panikattacken und Angst vor Menschen treten immer weiter in den Vordergrund, eine negative Einstellung zum Leben macht sich breit, Einsamkeit lässt ein Wechselbad an schmerzhaften emotionalen Gefühlen wie ein inneres Abgestorbensein fühlen, Sinnbefriedigung wird durch Fressattacken oder exzessiver Sex ohne Befriedigung, Kaufrausch versucht zu kompensieren, sexuelle Störungen machen sich breit)

Erste Hilfe: Beistand eines Spezialisten und von außen

(Anerkennen und Identifikation Teil der wahren Therapie des Burnouts. Sie brauchen Beistand für Burnout und Phobien, der Sie zum Ursprung ihrer Symptome begleitet)

Stufe 11: Depression und Erschöpfung

Kennzeichnung: Wunsch nach Dauerschlaf und Gedanken an Suizid und Absicht, Hoffnungslosigkeit, negative Einstellung zum Leben, Existentielle Verzweiflung,

Erste Hilfe: Professionelle Hilfe

(Ein Arzt sollte das Ausmaß der Erschöpfung feststellen und ihnen Maßnahmen zur körperlichen Erholung nennen. Wenn sie bis hierher noch keinen Psychologen, Psychiater oder Psychotherapeuten aufgesucht haben, sollte sie das noch HEUTE tun)

Stufe 12: Völlige Burnout-Erschöpfung (absoluter Notfall)

Kennzeichnung: Körperliche, geistige und emotionale Erschöpfung

(Sie können gänzlich außerstande sein, ihren Zustand richtig zu beurteilen, sie besitzen ein angegriffenes Immunsystem, Herz-Kreislauf- und/oder Magen-Darm-Erkrankungen, Selbstmordgefahr)

Erste Hilfe: Pflicht professionelle Hilfe auf zu suchen, evtl. Krankenhausaufenthalt

(Die geistige und körperliche Erschöpfung von Stadium 12 ist lebensgefährlich. Hier besteht eine handfeste Krise)

Zurück ins Leben! Endlich wieder ich sein! Werden Sie aktiv!

 

Mit Hilfe einer entwickelten ganzheitlichen, lösungs- und körperorientierten Methode, zur Bewältigung von akutem Stress, kann Ihnen individuell wieder zur persönlichen Life-Work-Balance geholfen werden. In den ersten Stadien bis 4 können Sie sich wahrscheinlich noch selber gut regulieren, wenn Sie auf sich und Ihren Körper hören. In den Stadien von 4 bis 8, ist eine Hilfe von außen in Form von Coaching oder Beratung schon sehr sinnvoll, um weiteres abzuwenden und neue Lebensführungsstrategien zu entwickeln. Ab Stadium 9 ist sogar schon eine psychotherapeutische Maßnahme sehr sinnvoll und zu empfehlen. Ab Stufe 11 benötigen Sie bereits eine ärztliche Behandlung.

Bei einer Selbsteinschätzung ist es ebenfalls sinnvoll zu wissen, das die Stufen nicht immer eindeutig zu erkennen sein müssen. Einige können in einander übergehen oder auch überspringen sowie überlappen. Ein Bio-Feedback lässt den Stresspegel sogar gut sichtbar machen.

Es gibt zahlreiche Tests die man machen lassen kann, um genau zu ergründen wo man gerade wirklich steht. Die Selbsteinschätzung kann ab einen gewissen Grad nicht immer differenziert genug wahrgenommen werden. Geben Sie auf sich acht und lassen Sie sich helfen, wie man einem Burnout vorbeugen kann, was Sie für sich tun können, wenn Sie sich in einem Burnout befinden oder wie Sie zukünftig besser mit Stress umgehen können.

Allen voran: Seien Sie gut zu sich selbst!

 Viele liebe Grüße

Marion Lenz

PS: Ich habe den Artikel auch bei NGO-Online veröffentlicht!

Kritik oder Neid?

Bombe

 

Sie müssen unbedingt wissen: 99% Prozent aller Kritik sind purer Neid!

KRiTiK ALS WEGBEGLEiTER DES ERFOLGS!

„Warum machst du das eigentlich? Wozu soll das gut sein? Hast du dir das gut überlegt? Hast du dafür überhaupt Zeit? Ui, ich würde das ja nicht machen.“ Klingt sehr interessiert. Oft hat man das Gefühl, darin schon versteckte Kritik zu entdecken, oder? Es spiegelt aber nur die eigene Unsicherheit der Person wieder und zeigt, dass sie es noch bewundert und vielleicht selber nie auf den Gedanken gekommen wäre. Es rattert aber und man sollte sich nicht verunsichern lassen. Das tun an dem Punkt schon sehr viele.

„Das ist doch vollkommener Quatsch, was du da machst! Wetten dass du das sowie nicht schaffst? Du solltest das unbedingt sofort lassen. Guck mal wie das wirkt. Siehste was hab ich Dir gesagt. Du kannst das doch sowieso nicht. Wer will denn von dir schon irgendwas erwarten? Das ist doch lächerlich! Guck dich doch mal an! Also ich seh da ja schwarz für dich. Auf sowas kannst auch nur du kommen. Du hast doch noch nie was auf die Reihe gekriegt.“  Bewusstseinserweiternd ist so ein Gerede bestimmt nicht! Lassen Sie sich von solchen Angsthasen und Neidern nicht entmutigen.

„Ich weiß nicht ob es das Richtige für Dich ist! Hast Du wirklich alles bedacht, was dazu gehört? Kann ich Dir vielleicht irgendwie helfen? Hast du dich schon ausgiebig erkundigt? Hast du Unterstützung oder brauchst du in dem Punkt vielleicht welche? Also ich habe mal gelesen, …! Darf ich dir einen Tipp geben?“ Selbstkontrollhinweise sind immer ein guter Rat! So formuliert erkennt man, dass es um die Sache im allgemeinen geht.

 

 

Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.– Mahatma Gandhi –

Im Leben stößt man immer auf Kritiker. Besonders bei Menschen, denen ein anderes Bewusstsein erwächst. Jeder, der überdurchschnittlich erfolgreich ist, der sich einem gestecktem Ziel nähert, der aus dem Durchschnitt heraus will, wird von anderen meist nur beneidet. Anstatt zu bewundern und sich für den anderen  zu freuen, erntet man Kritik.

HERZLiCHEN GLÜCKWUNSCH DAZU!

Lassen Sie sich nicht entmutigen. Ihre persönliche Entwicklung dient Ihnen selbst. Sie versuchen etwas und werden sehen ob es das Richtige für Sie ist. Sie können Ihre Strategien ändern und es anders versuchen. Sie können schauen ob Sie ihr anvisiertes Ziel erreichen. Es ist nicht alles immer ein Spaziergang auf einem Weg, zu dem, was einem so vorschwebt. Viele Faktoren müssen dabei beachtet werden. Es gibt aber auch Leute die einfach nur machen, weil sie wissen wollen ob es klappt. Einige müssen sich lange darauf vorbereiten und planen. Andere nutzen die Wege anderer, um ihnen nachzueifern. Das ist allerdings die gefährlichste Ausgangslage. Denn die Ressourcen die ein jeder Mensche besitzt, sind nicht 100%ig kopierbar. Das merkt die meisten dann auch auf halben Wege und das ganz schnell. Die meisten aber beginnen garnicht erst ihre Wünsche und Träume zu leben. Und erschweren sie genau aus dem Grund anderen. Aus Angst und weil sie eben nicht wissen wie das geht. Sie haben es nie gelernt. Sind Menschen gefestigt, werden sie eher unterstützend wirken, weil es für sie toll ist, zu sehen wie sich jemand entwickelt und einfach mal etwas macht, was ihm vorschwebt.

Love it! Liebe es.

Du wirst sehen, hören, fühlen dass du es sehr gut riechen kannst und es voll nach Deinem Geschmack ist. Verbildliche dir deine Träume und bedenke die Risiken dabei. Schaue im Vorfeld, was du alles bedenken solltest und wiege ab, welche Lösungen in Frage dafür kommen. Liebe was du tust und es wird sich einstellen was du dir wünschst. Wenn Du zweifelst, blockierst du dich selbst und wirst immer diesen 2 Schritte vor, einen zurück, erleben! Wenn du aber dein Ziel vor Augen hast und es dir von ganzen Herzen wünschst, wirst du dein Ziel erreichen. Du wirst ihn mit der Zeit leben. Es werden sich immer Wege und Mittel finden lassen, wenn du an dich glaubst und es liebst, was du tust.

Change it! Ändere etwas.

Wenn es nicht so läuft wie Du es dir vorstellst, solltest du nicht gleich aufgeben. Suche dir Unterstützung. Auch hier kannst du an den einen oder anderen geraten, der nicht den richtigen und auf dich stimmigen Rat gibt. Man sollte abwägen und vielleicht wieder versuchen, wenn es sich stimmig anfühlt. Wenn du Ideen hast, probiere sie aus. Die anderen die darüber lachen, würden es selber nie auf die Reihe bekommen. Eigentlich lachen sie sich selber aus. Das erkennen sie erst, wenn sich dein Erfolg eingestellt hat. Bist du am richtigen Ort? Zur richtigen Zeit? Mit den richtigen Leuten? Hast du alle Strategien oder Möglichkeiten versucht? Hast Du auch schon die gewählt, die dir jetzt noch Angst bereiten? Sich etwas zu trauen, was dich bisher mehr mit Unsicherheit blockiert, kannst du trainieren und wer weiß? Wenn du es nicht versuchst, wirst du es nicht herausfinden. Manchmal tut Veränderung ein wenig weh. Wenn du da wo du jetzt bist glücklich bist, musst du nichts ändern. Kannst aber trotzdem offen für Neues sein. Wenn du dich verbarrikadiert hast, kannst du nach vorne wieder öffnen, oder dir andere Wege suchen. Vielleicht sogar so, dass es anderen nicht bewusst wird 😉 … wenn du auf einem Ast sitzt der dir Morsch erscheint, säge ihn ruhig selber ab. Wenn du dich entschieden hast fliegen zu können, suchst du dir einen anderen stabileren Ast. Warum nicht? Es kann dich nur weiter bringen! Überlege immer: Wovor hast du Angst? Und ist es die Angst wert, so weiter zu machen wie bisher? Oder nimmst du lieber allen Mut zusammen und versuchst etwas anderes und das vielleicht auch mit Hilfe? In so einem Fall, kannst Du am Ende eigentlich immer nur für dich selber als Sieger hervor gehen. Denn du hast dich getraut, was andere nie wagen würden! Trau dich.

Leave it! Lass es oder verlasse es.

Es geht alles nicht mehr? Du findest keine Instanz mehr, die dir helfen kann? Du merkst, es war oder ist nicht der richtige Weg für Dich? Du willst es genau so wie es jetzt ist selber nicht mehr ertragen? Dann sollstest du dir wirklich etwas anderes suchen und das Alte loslassen, wenn Du echt alles schon Erdenkliche versucht hast. Vielleicht musst du ganz klein wieder anfangen. Aber so what? Du hast es versucht und bist dahintergestiegen, dass es dir nicht dienlich ist. Auf zu den nächsten Ufern. Auf ins nächste Abenteuer. So sollte man das Leben betrachten. Überall sind Abenteuer und wenn sie mir weder schmecken, noch sich richtig anfühlen oder ich sie einfach nicht mehr riechen, sehen oder hören kann, dann ist es Zeit sich ein neues Abenteuer zu suchen und weiter zu ziehen. Schauen was es noch so zu entdecken gibt im Leben. Vielleicht wird es erstmal nicht einfach, aber es wird wahrscheinlich anders, wenn ich weiß was ich nicht mehr will!

 

In diesem Sinne noch ein paar Zitate, von denen die es wissen müssen 😉
In Deutschland ist die höchste Form der Anerkennung der Neid. – Arthur Schopenhauer –

Die Anzahl unserer Neider bestätigt unsere Fähigkeiten. – Oscar Wilde –

Mitleid bekommt man geschenkt, Neid muss man sich verdienen. – Robert Lembke –

Mancher lehnt eine gute Idee bloß deshalb ab, weil sie nicht von ihm ist. – Luis Buñuel –

Wer auf fremde Kosten lacht, macht Schulden. – aus Rumänien –

 

Trau dich! Sei du selbst und probiere dich aus. So kannst du später einmal im hohen Alter anderen davon berichten oder zumindest zu dir selber sagen: ich habs getan! Versuch macht klug, auch wenn er mal wehtun kann. Nur wer möchte irgendwann mal selber von sich sagen müssen: hätte ich es doch bloß versucht!

Wenn du Hilfe brauchst, ruf mich an 🙂

Liebe Grüße

Marion Lenz

 

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Frauen in Führungspositionen haben keine Eier?

Hinter jedem erfolgreichen Mann steht eine Frau! 

Manchmal fragen Sie sich als Frau, wo Ihre Frau dahinter steht? Männer fördern Männer! Frauen jedoch stehen sich gegenseitig mit einer Stutenbissigkeit auf dem Weg nach oben selber im Weg? Kann, muss nicht! Frauen fördern Frauen, sowie Männer fördern Frauen – dürfte im jetzigen Fachkräftemangel und mit Einsicht der überzeugenden Qualitäten sehr wohl in ein paar Jahren zur Gewohnheit gehören. Frauen sind sich oft ihrer Qualitäten nicht bewusst. Wurden sie früher zur Zurückhaltung erzogen. Diese Bild ist in der heutigen Generation nicht mehr ganz so ersichtlich. Heute sind Frauen vielmehr in ihrer Rolle als Mutter und Karrierefrau, noch vor anderen Hürden des Systems mit Nebenkriegsschauplätzen beschäftigt, anstatt sich vollends auf das Wesentliche konzentrieren zu können. ABER:

Frauen sind meistens die besseren Kommuniatoren und besitzen oft mehr Einfühlungsvermögen

Kommunikation bedeutet soviel wie: teilen, mitteilen, teilnehmen lassen. Dies führt zu einem gemeinschaftlichen Handeln. Hier werden Gedanken, Ideen, Wissen, Erkenntnisse und Erlebnisse (mit-)geteilt. Dadurch entsteht ein Prozess der Erneuerung. Das ganze wird lebhafter gestaltet durch Sprache. In diesem Sinne durch Gestik, Mimik, Schrift, Bild und Musik.

Gehen wir in der Lehre des Managements in der Kommunikation weiter, kommt hier wieder das Sender-Empfänger-Prinzip, mit 4 Aspekten des Inhalts einer Nachricht einher. Wer schon mal einen Rhetorik-Kurs mitgemacht hat, kennt dieses System bereits. Aber im Zusammenhang mit einer Frau ist das schon ganz wichtig zu erkennen ob sich dahinter Eier verstecken oder nicht. Ein Beispiel legt dies Problem einmal offen.

Senden und Empfangen. Das Modell enthält immer folgende Komponenten:

Sender -Verschlüsselung – Nachricht (begleitet von Beziehungsebene, Mimik und Gestik) – Entschlüsselung – Empfänger — Störungen können durch Umgebungsgeräusche, eigene Gedanken und Dialekte hinzukommen.

Aber diese 4 Aspekte sind immer darin enthalten:

1. Sachinhalt: Übermittlung der objektiven Information

2. Selbstkundgabe: Der Sender gibt auch immer was über sich selbst preis

3. Beziehungsseite: Hier wird deutlich, wie Sender und Empfänger zueinander stehen. Was halten sie voneinander?

4. Appell: Beeinflusst den Empfänger und soll etwas bewirken.

Kommuniative Missverständnisse basieren leider häufig in der Annahme hinter Gesagtem oft Kritik zu vermuten. Frauen stellen auch meist automatisch ihr Licht unter den Scheffel. Frauen verkleinern in geprägter Zurückhaltung ihre Erfolge und weisen oft sogar selber auf Mängel hin. Die Frage ist, ob das jetzt schlecht sein muss!? 😉 Es schadet den meisten Frauen auch nicht, zu ihren Leistungen und Erfolgen zu stehen.

„Oh, das hast Du toll gemacht!“ darf von einem einfachen: „Ja, Danke!“ begleitet sein. Antworten Sie offen und ehrlich. Das wirkt doch authentisch. Was aber antworten die Frauen dann? Meist mit einem: „Ach, das war doch nichts besonderes und ging doch ganz schnell!“. STOPP! Es ist nicht überheblich oder arrogant wenn Frauen zu sich stehen. Ich wurde in der Vergangenheit immer von Männern akzeptiert, bis mir Menschen in höheren Positionen, den Rat gaben, mich etwas mehr zurückzuhalten. Das gehöre sich schließlich so. Ich kann Ihnen den Rat geben, hören Sie nicht auf solche Leute. Sie bleiben von da an stehen, wo sie sich zurücknehmen!

Sie haben etwas zu bieten – zeigen Sie es!

 

Zusätzliche Fehler und Unsicherheiten in der Kommunikation haben oft aber auch noch weitere Fehler, denn

gedacht ist nicht gesagt …

gesagt ist nicht gehört …

gehört ist nicht verstanden …

verstanden ist nicht gewollt …

gewollt ist nicht gekonnt …

 

Vermeiden können Sie diese Missverständnisse, indem Sie

aufmersam zuhören — sehen Sie Ihren Gesprächspartner an und achten auf die Mimik und Gestik — legen Sie Dinge die Sie gerade hantieren beiseite, schalten Sie nebenbei laufende Medien aus oder meiden Sie sonstige Störungen bei einem ernsthaften Gespräch — Pausen beim Sprechen sind goldwert und fragen Sie bei Bedarf nach, um sicher zu gehen, dass Ihr Gegenüber Sie auch richtig verstanden hat — legen Sie nicht jedes Wort auf die Goldwaage und vermuten gleich in allem Kritik

Vermeiden können wir solche Fehler gleich, indem wir versuchen uns in unser Gesprächspartner hineinzuversetzen. So nimmt man gleich Schwingungen auf und versucht die Hintergründe zu verstehen.

„Wenn es ein Geheimnis des Erfolgs gibt, so ist es das, den Standpunkt des anderen zu verstehen und die Dinge mit seinen Augen zu sehen.“ -Henry Ford-

Frauen neigen dazu sich meist mit falschen Glaubenssätzen wie:

Ich habe Angst, ausgenutzt zu werden

Ich möchte nicht neugierig oder aufdringlich erscheinen

Ich habe keine Zeit für sowas

Ich hab doch garnichts zu bieten

Ich kann das vielleicht garnicht soooo gut

Ich weiß nicht ob ich das wirklich schaffen kann

Ich möchte anderen nichts schuldig sein

Ich kann ja doch nichts ändern

Das ist eine Nummer zu groß für mich

Was sollen denn die anderen von mir denken

… etc zu kämpfen und selber zu blockieren! STOPP!

 

Lernen und denken Sie lieber:

Ich sage nein zu Schmarotzern und es werden mir noch so einige im Leben begegnen, na und?

Ich merke genau wer ehrlich an mir interessiert ist und wem ich mich zuwenden kann

Ich habe die Zeit für Dinge, die mich persönlich weiterbringen

Ich kann nicht wissen, ob ich etwas nicht kann, solange ich es nicht versucht habe

Ich werde es nicht herausfinden, wenn ich es nicht kommuniziere

Ich kann Dinge annehmen, auch ohne mich verpflichtet zu fühlen

Ich weiß das andere eh denken was sie wollen

Ich muss mich dem Umfeld nicht ständig anpassen

 

Denn

Glauben Sie an sich und den Wert Ihrer Arbeit

mit Ehrlichkeit gewinnt man am Ende doch

Sie können sehr wohl Nein sagen

über Geld spricht man sehr wohl, wer Leistung erbringt, hat ein Recht auf Bezahlung

am Ende geben Sie nicht auf

Haben Sie den Mut, trauen Sie sich und entscheiden Sie sich immer bewusst für ein: love it, change it or leave it!

Sie haben sehr wohl die Eier! Und biologisch schon mal sowieso 😉 … schließlich managen Sie vielleicht schon ein eigenes Unternehmen als Mutter, Friseurin, Köchin, Gärtnerin, Psychologin, Motivator, Krankenschwester, Geschäftsführerin, Geschichtenerzählerin, Kommunikatorin, Familienmanagerin, u.v.m. und zwar so gut wie alleine. Wie schon oben erwähnt, steht hinter einem erfolgreichen Mann eine Frau …

Also ich lebe so und fühle mich damit sehr frei und gelassen. Ich hab das mal eine Zeit anders versucht, um mich einzufühlen. Puh, weg damit! Sie wissen was gut für Sie ist! Sie wissen genau was Sie brauchen. Die Glaubenssätze können Sie sich selber immer wieder über einen längeren Zeitraum sagen oder kommen zu mir in die Praxis und ich helfe Ihnen dabei gezielter und schneller Ihre Blockaden abzukoppeln.

 

Ihre,

Marion Lenz

Umgang mit Schuld und Unschuld

Du bist Schuld, dass es so gekommen ist! Du hast doch gesagt, ich soll das so machen!

Kennen Sie diese Sätze? Haben Sie auch schon mal jemandem die Schuld gegeben oder wurden so angesprochen? Haben Sie sich vielleicht auch sowas nur mal gedacht oder schon mal im Umfeld gehört? Für banale Sachen und für richtig schlimme Ereignisse? Was ist denn Schuld überhaupt?

fachlich in Wiki:

Schuldgefühl

Das Schuldgefühl ist eine – normalerweise als negativ wahrgenommene – soziale Emotion, welche aus der bewussten oder unbewussten Überzeugung, etwas Falsches getan zu haben, entsteht. Mögliche körperliche Reaktionen (Erröten, Schwitzen, eventuell sogar depressive Verstimmung, Fieber oder Magenverstimmung) sind oft vergleichbar mit denen der Scham oder Angst, aber meist schwächer ausgeprägt. Schuld, Scham und Verantwortungsgefühl können leicht verwechselt werden, d. h. die Abgrenzung im Erleben des Individuums ist häufig schwierig. In der Fachliteratur wird Scham von Schuld mittels der Bewertungsgrundlage des Verhaltens abgegrenzt: Während Schuld durch eine negative Bewertung eines Verhaltens erzeugt wird („ich habe etwas Falsches getan“), wird Scham durch eine negative Bewertung des globalen Selbsts erzeugt („ich bin ein schlechter Mensch“).

In der ursprünglich auf Freud zurückgehenden Tiefenpsychologie wird das Schuldgefühl durch das „Über-Ich“ ausgelöst. Die Fähigkeit zum Erleben von Schuldgefühlen und deren Auslösbarkeit durch charakteristische aktuelle Lebensereignisse wird nach analytischen und tiefenpsychologischen entwicklungspsychologischen Theorien innerhalb charakteristischer Lebensphasen in der Kindheit erworben.

Auslöser

Schuldgefühle werden, sofern die Fähigkeit dazu vom Individuum schon erworben wurde, ausgelöst, wenn eine sozial unerwünschte Handlung begangen wird. Dies können sein:

Und so weiter und so fort …

 

Interessant ist der Satz aus der Kindheit und das Anerziehen von solchen Gefühlen. Nun ist es mit Sicherheit gut, wenn man auch empathisch fühlen kann ,was andere verletzt und wo fängt es an und wo hört das auf? Ich denke, das ist jedem im gewissen Maße klar! Es sollte hierbei darum gehen, wie weit muss ich mich schuldig oder unschuldig fühlen! Wann verzeihen und muss ich das überhaupt? Was macht es mit uns?

Warum fühlen wir uns verpflichtet? Also schuldig? Vergleicht man es mit Nehmen und Geben, ist hier oft der Punkt in dem Zusammenhang eine böse Schuld erreicht , aber auch eine böse Unschuld zu erleben. Wenn wir etwas gegeben haben, fühlen wir uns sozusagen in einer gewissen Unschuld. Leicht und frei ist das Gefühl von jedweder Verpflichtung.

Kann man schreiben, wir fühlen Unschuld als eine Art Anspruch und die Verpflichtung als Art von Schuld? Im menschlichen Austausch könnte dies sehr wohl im Zusammenspiel zum Tragen kommen! Die Bedürfnisse trachten dabei immer nach Ausgleich, oder?

Nehmen wir an, der Empfänger ist ein Täter und der Geber das Opfer. Demnach hat das Opfer einen Anspruch und der Täter fühlt sich dazu verpflichtet. Das Opfer sühnt nach Rache und wird sich wahrscheinlich erst wieder gleichwertig fühlen, wenn beide gleich viel verloren und gelitten haben. So habe ich es in meinen Klienten oft nachvollzogen, wenn ich versucht habe zu verstehen, was in diesen Menschen vorgeht. Eine Wiederherstellung des Schadens, mit einem „verzeih mir!“, „stell dich nicht so an!“ oder anderen Ausgleich, hat meist nicht ausgereicht, bevor diese Personen zu mir kamen. Und oft hat ein Gegenüber dies noch nicht mal Zustande gebracht.

Versöhnung ist demnach immer erst möglich gewesen, wenn der Unschuldige böse geworden ist und eine Sühne gefordert hat. Allerdings konnte ein Miteinander nur wieder hergestellt werden, wenn das Opfer dem Täter ein bißchen weniger angetan hat, als er/sie selber gelitten hat. Sonst war kein Kompromiss oder Ausgleich mehr möglich.

Beispiel: Ausgleich in einer Beziehung am Arbeitsplatz

Ein Arbeitgeber hatte einem Mitarbeiter bei einem Wechsel in eine andere Abteilung mehr Geld versprochen. Der Mitarbeiter wechselte und fragte nach einer geraumen Zeit, wann dieses denn nun stattfinden würde. Der Arbeitgeber winkte ab und meinte, es würde stattfinden wenn der Mitarbeiter noch mehr Qualifikationen nachweisen würde. Der Mitarbeiter stellte sich dagegen und der Arbeitgeber strafte ihn mit einer minderen Tätigkeit dafür ab.

Damit hatte er dem MA etwas angetan, um eine Ordnung wieder herzustellen, war ein Ausgleich fällig. Wie also den Mitarbeiter wieder gewinnen? Welchen Vorschlag könnte der Mitarbeiter machen, um ein Vertrauen wieder herzustellen?

Der Mitarbeiter schlug einen Deal vor, der lediglich das Ausscheiden des Arbeitnehmers herbeiführte. Eine einstweilige Wiedergutmachung trat in den Mittelpunkt. Dieser Ausgleich hatte ihm aber nicht genug abverlangt. Es war kein halbes pädagogisches Entgegenkommen. Man überlegte, wie man auf beiden Seiten einem Gesichtsverlust vermeiden könnte und mit einer gewissen Liebe die Beziehung wieder in Einklang bringen konnte.

Der Mitarbeiter wurde aufgrund seiner guten Leistung in der Vergangenheit, wieder in seine Position zurückgesetzt. Bekam die versprochene Gehaltserhöhung, passend zu seiner Tätigkeit und erweiterte seine Qualifikation, um dann wieder angleichend eine weitere Gehaltserhöhung zu erhalten. Schließlich gehe man arbeiten, um Geld zu verdienen. Und der Mitarbeiter wurde mit seinem neuen Gehalt eine immer wertvollere Fachkraft.

Quintessenz: Wenn ein Vorgesetzter zu konsequent ist, verliert er die Liebe. Er muss nachgeben, damit die Liebe gegen die Prinzipien erhalten bleibt. Und wenn ein Vorgesetzter keine Prinzipien hat, schadet dies den Mitarbeitern auch.

Ein „tut mir leid!“ in jedweder Form, ist im gegenseitigen Austausch eine bessere Lösung, und lässt Raum für Ebenbürtigkeit, als um Verzeihung zu bitten oder noch schlimmer zu fordern. Oft hat dies zur Folge, das wenn man verziehen hat, immer ein Fehlen von Gleichwertigkeit stattfindet. Nichts anderes hat ein Beichten auf sich. Es schiebt dem anderen die Folgen seines Verhaltens zu.

Verzeihen hat also nur einen Sinn, wenn es gegenseitig geschieht!

Er dient aber selten der Lösung eines Konflikts. Es ist mehr ein Ausweichen 😉

Wahre Versöhnung ist nur möglich, wenn der Unschuldige eine Wiedergutmachung fordert. Er hat sozusagen tiefenpsychologisch die Pflicht dazu. Umgekehrt hat der Schuldige nicht nur die Pflicht, sondern auch das volle Recht, die Folgen seiner Vorgehensweise zu tragen. Genauso hat er in dem Punkt das Recht mit dem Groll des anderen konfrontiert zu werden. Es ist richtig jedem Menschen in seinen ‚Fehlern‘, mit einer Art bedingungsloser Liebe, entgegen zu kommen. Man sollte auf der anderen Seite dabei versuchen, seinen Groll auch angemessen zu formulieren.

Wenn uns also jemand zu tiefst verletzt hat, ist es unsinnig, so zu tun, als seien wir nicht verletzt. Wenn wir uns über etwas ärgern, haben wir das Recht darauf, den anderen damit zu konfrontieren. Wir sind es uns schuldig, unsere Verletzung auszudrücken.

Bitten Sie für eine ‚echte‘ Versöhnung ihr Gegenüber, etwas als Wiedergutmachung, das ihn fast soviel kostet, wie damals Ihre Verletzung. Dann kommt alles wieder ins Gleichgewicht und führt zu keinem Gesichtsverlust. Es ist dabei förderlich zu bedenken, das man beim Sinn nach Ausgleich nicht an die Grenzen geht und die Sühne auch wirklich annimmt. Sonst wird es am Ende am Unschuldigen scheitern. Er ist böse und fühlt sich dem Schuldigen gegenüber überlegen. Dieser weist dann den Schuldigen zurück, als bräuchte er ihn garnicht. Gegen solche Unschuld hat ein Unschuldiger dann auch wirliche keine Chance!

 

In diesem Sinne: Verzeihen ist gut, Ausgleich ist besser!

 

Ihre,

Marion June Lenz

Meditation – den Körper durch den Geist anheben

schweben

Was ist Meditation?

fachlich (Auszug) aus Wiki: Meditation (von lateinisch meditatio, zu meditarinachdenken, nachsinnen, überlegen“, von griechisch μέδομαι / μήδομαι medomaidenken, sinnen“; entgegen landläufiger Meinung liegt kein etymologischer Bezug zum Stamm des lateinischen Adjektivs medius, -a, -um „mittlere[r, -s]“ vor) ist eine in vielen Religionen und Kulturen ausgeübte spirituelle Praxis. Durch Achtsamkeits- oder Konzentrationsübungen soll sich der Geist beruhigen und sammeln. In östlichen Kulturen gilt sie als eine grundlegende und zentrale bewusstseinserweiternde Übung. Die angestrebten Bewusstseinszustände werden, je nach Tradition, unterschiedlich und oft mit Begriffen wie Stille, Leere, Panorama-Bewusstheit, Einssein, im Hier und Jetzt sein oder frei von Gedanken sein beschrieben. Dadurch werde die Subjekt-Objekt-Spaltung (Begriff von Karl Jaspers) überwunden.

praktisch: Meditation ist durchaus mehr, als nur still da zu sitzen und den Atem zu beobchten. Es kann die innere Einstellung und ein Leben komplett verändern. Manche tun dies im Gebet. Einige im Selbstgespräch (laut oder leise), andere tun dies bewusst, exakt und bewusst, zu einem von ihnen ausgewählten Zeitpunkt. Ich selber meditiere gern in verschiedenen Formen.

Es gibt reinigende Meditationen. Kurze Losungen bis hin zu langen und auch aktiven Meditationen. Es gibt willkürliche oder auch von außen gelenkte Meditationen. Wichtig bei dem Ganzen, ist fast ausschließlich immer: Sich sozusagen erleben. Sich zu fühlen, spüren und besser kennenzulernen. Man beginnt am Besten damit auf seinen Atem zu achten. Da gibt es sehr viele Übungen. – Beispiel: Beim Einatmen, weiß ich dass ich einatme. Beim Ausatmen, weiß ich das ich ausatme … denken.

Man konzentriert sich erstmal ganz auf sich selbst. Ist man in dem Punkt schon etwas mehr bei sich angekommen, kann man beginnen mit Atemtechniken zu beginnen, um sich selber besser Regulieren zu können. Man ist bei diesen Übungen schon sehr bei sich selbst und lernt sich von Gedanken zu lösen. Wenn man als nächstes den Schritt wagt, in einer angenehmen Sitzposition bspw. zu beobachten was für Gedanken auftauchen, kann man lernen diese im nächsten Schritt nicht zu bewerten. Sie von außen zu betrachten. Sie kommen und gehen zu lassen. Bis zu dem Punkt, wo man sich vorstellt wie man es gern hätte. Wie man sich etwas vorstellen könnte, wie es sein dürfte und wo man gerne drauf hinarbeiten möchte.

Das Größte jedoch, ist es zu versuchen, einmal garnichts zu denken. Den Geist im Bewusstsein wirklich einmal Ruhen zu lassen. Das ist die Königsdisziplin und es hilft ungemein, diese Fokussierung auf sich selbst und seine Gefühlswelt sowie in der zukünftigen Einstellung willentlich positiv zu justieren.

Denn nur ein ruhiger Geist wird die Wahrheit entdecken! Lebenslust und Ziel- als auch Lösungsfindungen sind plötzlich, der gewöhnliche Lebensbegleiter. Es erleichtert ungemein und wenn Du magst, helfe ich Dir dabei!

Leichtigkeit vs. Gewissensbisse

Was haben Charakereigenschaften und der Umgang damit ‚eigentlich‘ mit den Tugenden und den z.B. 7 Todsünden zu tun? Nimmt es Einfluss auf unsere Kommuniktionspsychologie? Oder sind es mehr die eigenen Empfindungen, die dazu führen etwas als richtig oder falsch zu reklementieren? Wonach richtet sich denn eine Sünde? Und was hat das mit Gewissensbisse zu tun? Hat dies am Ende was damit zu tun, dass wir uns selbst blockieren?

Tolle und schwerwiegende Charaktereigenschaften wiegen immer aus der Sichtweise des Gegenübers, ob er angenommen, gebilligt oder abgelehnt wird. Wir selbst erleben uns nicht unbedingt ganz als den Charakter, der uns gerne ausgestellt wird, oder? Wenn wir wissen, das wir die  Sünden mit Tugenden ersetzen sollten, und diese etwas mit Regeln zu tun haben, um untereinander zu bestehen, warum halten sich dann nicht alle daran? Was macht es denn so schwer, sich an Regeln zu halten und einen angenehmen Charakter zu haben und die Tugenden zu leben?

Befassen wir uns erst einmal mit den Todsünden, um zu beleuchten was damit überhaupt gemeint ist und beleuchten dabei, ob es sich um Wissens- oder Willensmangel handelt. Also wie heißen denn die 7 Todsünden und welche davon werden dabei oft mit vollem Bewusstsein und bedachter Zustimmung begangen?

Superbia, Avaritia, Luxuria, Ira, Gula, Invidia, Acedia. << Können Sie damit was anfangen? Ne? Ist auch nicht gleich ersichtlich, welche Hauptlaster, sich genau hinter den Begriffen verbergen 😉

– Superbia, steht für: Hochmut (Eitelkeit, Stolz, Übermut)
– Avaritia = Geiz (Habgier)
– Luxuria = Wollust (Ausschweifung, Genusssucht, Begehren)
– Ira = Zorn (Wut, Rachsucht)
– Gula = Völlerei (Gefräßigkeit, Maßlosigkeit, Selbstsucht)
– Invidia = Neid (Eifersucht, Missgunst)
– Acedia = Faulheit (Feigheit, Ignoranz, Trägheit des Herzens)

Mahatma Gandhi hat die sieben Todsünden der modernen Welt wie folgt definiert:

  • Reichtum ohne Arbeit
  • Genuss ohne Gewissen
  • Wissen ohne Charakter
  • Geschäft ohne Moral
  • Wissenschaft ohne Menschlichkeit
  • Religion ohne Opferbereitschaft
  • Politik ohne Prinzipien

Was können wir für uns daraus lernen?

Ich las vor kurzen irgendwo in einem Artikel: Gegen Hass, Neid und Stolz gebe es Medikamente. Anti-depressiva! Ich finde diese Verbindung erschreckend, etwas zu kaltschnäuzig und vorallem rein theoretisch. Ein Gegenüber sollte man fühlen, anstatt zu interpretieren. Vielmehr auch zeigen, was in einem vorgeht, als zu beurteilen.
Nach Marshall Rosenberg werden Emotionen und der Umang damit wie folgt beschrieben:

Auf der einen Seite sollte man ausdrücken, wie man selbst ist, ohne zu beschuldigen oder zu kritisieren. Auf der anderen Seite empathisch aufnehmen, wie man jemanden sieht, ohne zu beschuldigen oder Kritik zu hören.

BEOBACHTUNGEN (Erinnerungen und Vorstellungen, ohne zu bewerten)

„Wenn ich sehe, höre … „ – ODER – „Wenn du siehst / hörst …“ (aussprechen!)

GEFÜHLE (statt Gedanken, zu dem was man beobachtet)

„Ich fühle …“ – ODER – „Du fühlst …“ (aussprechen!)

BEDÜRFNISSE (statt Vorzug oder Begünstigung, in Beziehung zu dem was ich beobachte)

„… weil ich brauche / mir wichtig ist …“ – ODER – „… weil du brauchst / dir wichtig ist“ (aussprechen!)

BITTEN

Einerseits, klar um etwas bitten, das mein Leben bereichern würde, ohne zu fordern – Andererseits empathisch aufnehmen, was dein Leben bereichern würde, ohne irgendeine Forderung zu hören!

„Wärst Du bereit, zu …?“, „Und würdest du bitte …“ – ODER – „Würdest Du gern …?“

 

Wären das Maßnahmen, um die oberen Verhaltensweisen in irgendeiner Form einzudämmen?

Was steht dem den entgegen?

EGO                                                     SEELE

Ich                                                                                                   Wir

Trennung                                                                                     Einheit

Schuldzuweisung                                                                      Verständnis

Feindseligkeit                                                                             Freundlichkeit

Missgunst                                                                                     Vergebung

Stolz                                                                                                Liebe

Beschwerde                                                                                 Dankbarkeit

Eifersucht                                                                                     Mitfreude

Ärger                                                                                              Glück

Macht                                                                                             Bescheidenheit

Materialismus                                                                             Spiritualität

Wahnsinn                                                                                     Weisheit

Krieg                                                                                               Frieden

Gefühlslosigkeit                                                                         Sympathie

Vergangenheit/Zukunft                                                         Jetzt

Intoleranz                                                                                    Toleranz

Selbssucht                                                                                   Gemeingefühl

Egoismus                                                                                      Altruismus

Selbstverleugnung                                                                   Selbstakzeptanz

Soziale Interoleranz                                                                Soziale Akzeptanz

Sprunghaftigkeit                                                                      Einfachheit/Sein

 

Garnicht so einfach immer ganz bei sich selbst zu bleiben. Emotionale Belastungen bereiten in unserem Körper einen Cocktail, der unsere Gefühle mit Unkonzentriertheit und aus der Mitte zu schubsen, echt aus der Vogelperspektive betrachtet, kein Vergnügen bereitet. So im Nachgang, wie bei einem guten Wein betrachtet. Nur sehen wir diese Augenblicke nicht immer differenziert genug, wenn wir mitten drin stecken.Wir spüren nur das etwas nicht in Ordnung ist.

 

Meditation und Hypnose sind eine tolle Lösung!

 

Evolution

 

Alles Handeln, das andere Menschen betrifft, wird begleitet von einem Gefühl der Schuld und Unschuld. Dieses Gefühl, ob unser Handeln der Beziehung nun nutzt oder schadet, übermittelt uns unser Gewissen. Ähnlich zu sehen wie bei einem Gleichgewichtssinn, der uns auch mal aus einer Balance bringen kann. Das Gewissen ist unserem Wollen stark überlegen und reagiert reflexartig, wenn wir uns zu weit von uns selbst entfernt haben oder unsere Zugehörigkeit zu etwas oder jemanden ins wanken gekommen ist.

Zu unserem guten Gewissen gehört eine gute Bindung, ein guter Ausgleich und die Ordnung. Wobei diese drei Punkte auch als eine Art Trieb, wie schon erwähnt ein Reflex oder auch ein Bedürfnis dargestellt wird, der unseren bewussten Willen bspw. auch in der Familie mit einbezieht.

Dieser Druck innerhalb der Person lässt eine leichtigkeit sinken, wenn diese  drei Beziehungen nicht mehr im Gleichgewicht sind. Von Leichtigkeit ist dann keine Spur mehr.

In einer Bindung erleben wir die Unschuld als ein Gefühl von Zugehörigkeit. Die Schuld erleben wir mit einem Gefühl der Ausgeschlossenheit.

Im Ausgleich von Geben und Nehmen wird die Unschuld als eben die Leichtigkeit und ohne Verpflichtung angesehen. Die Verpflichtung wird oft als Schuld empfunden.

In der Ordnung wird sie jedoch unterschiedlich erlebt. Die dazugehörigen Regeln werden in der Schuld als Übertretung oder als Furcht vor einer Strafe wahrgenommen. In der Unschuld würde sich diese als Treue und Gewissenhaftigkeit ausdrücken.

 

Gewissenskonflikte aufzulösen und eine Leichtigkeit zu leben, bedeutet sich klar zu machen, das ein gesundes Gruppengewissen auch anders erfüllt werden kann. Dazu gehört nicht ein blindes  Nachfolgen oder zu Sühnen. Ausgeschlossene erhalten von mir beispielsweise den Platz und die Bedeutung die Ihnen zusteht. Ich gebe ihnen das Selbstbewusstsein und die Liebe entgegen, die sie verdienen und um sie zu würdigen. Die Schuld lässt man bei dem, dem sie gehört. Dies alles gelingt in Demut und Liebe, wenn man sich seiner eigenen Bedürfnisse bewusst ist.

 

Erhöhen Sie Ihr Selbstbewusstsein. Kommen Sie zu mir und wir arbeiten daran. Ich freue mich auf Sie 🙂

Beziehungsorientiertheit vs. Leistungsorientiertheit

Balance Brett

 

Was bin ich denn? Bin ich ein beziehungsorienter Mensch? Bin ich ein leistungsorientierter Mensch? Was hat es für Vor- und Nachteile? Was macht das mit mir? Warum spricht man bei einer Leistungsorientiertheit häufig von einer Persönlichkeitsstörung? Warum ist es mir so wichtig im Leben Erfolg zu haben? Ist das gesund? Was kann ich tun, um diesem Teufelskreis zu entkommen? Was sind meine Antreiber im Leben? Kann ich die verändern? Was hat das mit Lebens- und Gaubensmustern zu tun?

 

Für den Mensch gibt es nur die eine Wahrheit: die, die aus ihm einen Menschen macht. – Antoine de Saint-Exupery

 

Demnach kann ich meine Fragen nur für mich selbst beantworten. Denn meine eigene Wahrheit, wenn ich ehrlich zu mir selbst bin, ist kein geliehenes Wissen. Nehme ich die Einteilung in Schubladen oder Denkensmuster anderer an, befinde ich mich jedoch nur in einem Auswuchs an geborgtem Wissen. Und hier ist die Krux – wie reflektiert bin ich bereits oder wie ehrlich bin ich zu mir selbst, und wie weit habe ich mich in meinem Verhalten bereits angenommen? Es ist nicht immer einfach anderen Menschen etwas zu erklären, wenn sie nicht das gleiche Fühlen oder Denken wie der Mensch der davon betroffen ist. Das Gefühl kennt glaube ich jeder. Der Betroffene ist oft auch noch nicht mal selbst in der Lage, diese Punkte zu erkennen. Oder er erkennt sie und möchte sie nicht ändern. Wäre das so verkehrt? Hier ist die weitere Schwierigkeit, versucht man nicht oft freie Menschen noch mehr zu befreien? 😉 — was bedeutet denn Freiheit nun wirklich für mich oder für mein Gegenüber? Ist denn alles so verkehrt was man macht im Leben? Jeder hat was zu mosern! Na und? — Das Wichtigste ist doch letzten Endes – WAS WILL ICH UND WIE GEHT ES MIR DAMIT!? – Ok, jetzt kann ich mir Gedanken machen, was macht es mit meinem Umfeld und wie wichtig ist mir das? Was hat es für Konsequenzen? Und was hab ich am Ende davon. Aber fangen wir am Ausgangspunkt an.

 

Wo wollen wir beginnen? Irgendwie hat auch hier, jeder eine eigene Ursache oder einen Auslöser, warum er tut, was er tun muss. Vielleicht beginnen wir einfach mal mit dem Außenpunkt und betrachten dabei die Medien und Werbung. Allein dort wird doch schon suggeriert oder anders gesagt eingeredet, man könne sich nahezu alles kaufen, auch das Glück. In der industriellen Gesellschaft sind wir doch bereits zum größten Teil ergebnis- und konsumorientiert. Angetrieben in Überengagement und Perfektionismus. Meist eine Mischung aus beidem. Teils durch in der Kindheit schon angelegte Lebens- und Glaubensmuster geprägt. Hier in dem Zusammenhang ist gut erkennbar warum auch immer mehr Menschen an einem Burnout erkranken. Burnout erleiden Personen, die bei der Arbeit besonders hohe Ansprüche an sich stellen, zum Perfektionismus neigen und sich übermäßig engagieren. Aber die Gefahr liegt auch heute darin, wenn Menschen bei ständig hohem Einsatz nur wenig Erfolge der eigenen Arbeit sehen oder es zu wenig Anerkennung für den geleisteten Einsatz gibt – Zuviel Geben/Zuwenig Bekommen! — Ein Mensch geht fasst ausschließlich arbeiten, um Geld zu verdienen! Um sich etwas zu leisten und sein Leben zu bestreiten.

Im Laufe des Lebens und seiner Verletzbarkeit, bildet man Glaubensmuster um sich zu schützen. Hier kann man auch oft erkennen welche „Erziehungsqualität“ (hier muss es kein richtig und falsch geben) in der Vergangenheit zum Tragen kam.

Geprägt durch Antreiber wie:

  • Ich muss das alleine schaffen!
  • Ich bekomme keine Hilfe!
  • Leistung ist alles was zählt!
  • Ohne Leistung kein Lob, keine Anerkennung!
  • Ich bin nicht wichtig!
  • Andere sind wichtiger als ich!

Muster heißt, dass etwas immer gleiche Ausgangspunkte, gleiche Abläufe, gleiche Ergebnisse und gleich begleitende Einstellungen und Bewertungen vorhanden sind. Es meint auch das es bei den entsprechenden Abläufen der Wille oder das Bewusstsein, die Absicht und mögliche Beweggründe nur eine sehr geringe Rolle spielen. Sie laufen automatisch ab, nach immer gleichen Gesetzmäßigkeiten. Sie machen denjenigen, der nach diesen Mustern handelt, unfrei. Der Mensch kann dann garnicht anders, als auf diese Weise zu handeln. Versucht er die Muster zu verändern oder aufzugeben, dann bezahlt er das mit unguten und negativen Gefühlen. Mit Unsicherheit und Angst und wird oft in die alte Schiene zurückkehren (hier kann man gezielt mit Hypnose oder durch Mentalcoaching wunderbar daran arbeiten). Muster sind somit starre Fesseln, denen sich der Mensch zunehmend weniger entledigen kann, die mit der Zeit dann auch immer fordernder werden. Sie bestimmen immer zunehmend das Verhalten und der Betreffende wird Marionette und Sklave dieser Muster.

Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden zu Worten. Achte auf Deine Worte, denn sie werden zu Handlungen. Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden zu Gewohnheiten. Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter. Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.

Also können wir durchaus so formulieren, das was den Wert unseres Lebens ausmacht, hängt ganz wesentlich mit der Qualität unserer Beziehungen zusammen, besonders mit der Beziehung zu uns selbst.  Betrachten wir vorangegangenes, sehen wir aber was anderes. In unserer jetzigen leistungsorientierten „Gegenwartsgesellschaft“ (Konsum- und Marktwirtschaft) macht ein Perfektionismusdenken auch vor der Erzeihungsqualität nicht halt. Hier liegt die Gefahr in der Leistungsüberforderung der Eltern und Kinder  im Umgang sehr nahe. Die Angst vor einem Versagen in der Erziehung ist ständig präsent, Defizite werden häufig den Eltern angelastet. Das Kind muss gut sein um später Geld zu verdienen. Sei es auch nur, um in die Rentenkassen einzuzahlen 😉 … Geld wird somit zum wichtigsten Lebensinhalt. Glück wird über Geld zum Statussymbol. Denn wenn ich mir Glück kaufen kann, dann macht alles was kein Geld kostet auch nicht glücklich, oder? Wie defniert sich also Glück für den einen oder anderen? Ist Glück wirklich bezahlbar? Oder ist es etwas ganz anderes?

Mahatma Gandhi wusste folgendes darüber: Das Glück entflieht uns, wenn wir hinter ihm herrennen. In Wahrheit kommt das Glück von innen.

Nun sind wir aber oft angetrieben in der Meinung stark sein zu müssen, sei gefällig oder mach es allen recht. Vielleicht aber auch getrieben durch ein „beeil dich“, sei perfekt oder streng dich an. Was hat man denn so als Kind immer zu hören bekommen? Wie setzt man sich denn nun durch, wann sollte man nachgeben, etwas vermeiden oder wann und wie Kompromisse schließen?

Somit sind wir Zeit unseres Lebens damit beschäftigt, zu entscheiden ob wir lieber beziehungs- oder ergebnisorientiert voranschreiten werden. Und nun hat das eine oder andere seine Vor- und Nachteile. Sind wir zu beziehungsorientiert, indem wir beispielsweise stundenlang über andere(s) erzählen (während der Arbeitzeit), sind wir in Kontakt mit vielen Menschen, aber wir sind nicht wirklich produktiv. Sind wir nur leistungs- und ergebnisorientiert, sagt man den Menschen nach, sie würden über Leichen gehen.

Wenn wir also unsere Selbstannahme in Symbiose bringen, mit beiden Aspekten ineinander übergehend. Den Menschen immer ein wenig mehr in den Vordergrund stellend. Auch die Beziehung zu sich selbst sowie Selbstrespekt unabhängig vom Ergebnis zu leben, dann könnte man doch mehr Zufriedenheit verspüren. Wenn wir also unser Selbstwert nur von den Ergebnissen abhängig machen, werden wir uns persönliche Schwierigkeiten einhandeln. Es wird immer etwas fehlen auch unsere Beziehung zu uns selbst. Ideal wäre also den Menschen immer im Fokus zu haben und dabei das Ergbnis aber nicht aus den Augen zu verlieren. Sprich die Bewegung geht also immer von der Beziehungsebene zur Sachebene über.

Also wenn wir morgens wach werden oder vor einer Aufgabe stehen, sollten wir erst einmal die Beziehung zu uns selbst überprüfen!

  • Wie geht es mir?
  • Wie fühle ich mich?
  • Was brauche ich?
  • Was kann ich für mich tun?

Am Besten sowohl innerlich als auch äußerlich. Stimmt es, dann kann ich mich sobald ein anderer Mensch ins Spiel kommt der gleichen Überprüfung unterziehen. Stimmt es noch nicht, sollte die Beziehungsebene noch einmal geklärt werden. Die Fragen könnten um eine weitere ergänzt werden, und zwar: Was können wir gemeinsam (in der Sache) unternehmen?

Ein beziehungorientierter Mensch geht nicht über Leichen, weil er weiß dass wir alle unterschwellig miteinander verbunden sind. Er wird sich auch nie selber sozusagen vergewaltigen, sondern eine gute Beziehung zu sich selbst pflegen und diese mit anderen führen können. Meist sind diese Menschen sehr harmoniebedürftig und wollen um sich herum Stimmigkeit erzeugen. Auch wird dieser Mensch immer das große Ganze sehen. Getragen von seinem Denken, Reden und Handeln die Situation berücksichtigen. Wenn dieser Mensch nun noch das Ergebnis dabei nicht aus dem Auge lässt, wäre dies der Idealfall 🙂

Also könnte man sagen, es braucht dazu die Aufwertung des Daseins. WER BIN ICH? Mich erkennen, um andere sehen zu können. WAS IST MEINE WAHRE BERUFUNG? Bin ich bereits wirklich glücklich, mit dem was ich tue? WELCHER NATUR ENTSPRINGE ICH? Will ich besitzen, herrschen und mich durchsetzen vs. bestrebe ich Harmonie, Ausgleich und nach Verbesserung des Bestehenden und will in allem das Gute erwecken?

Alles in allem immer unter der Berücksichtung der (geistigen) Gesetze der Harmonie – Liebe – Glück – Schicksal – Glaube – Freiheit – Entsprechung – Polarität – Rhythmus – Schwingung – Resonanz – Ursache und Wirkung – Energie – Fülle – Wohlstand – Erfolg – Lernen – Wandlung – Denken – Evolution – Realität – Bewusstsein – Gnade – Umgang mit der Welt etc.

Das Gefühl und die Umsetzung der Erkenntnisse führt immer wieder zu einer Art Wiedergeburt. Beginnend mit der ersten Geburt (Einheit) durch die Zeugung in der Schwangerschaft. Durch die zweite Geburt (Lernen allein zu sein) in der körperlichen Trennung von der Mutter. Durch die dritte Geburt (Ego erwacht) des Bewusstseins und handeln aus eigenem Willen. Die vierte Geburt durch die Pubertät und Bildung von eigenen Wünschen und Bedürfnissen. Gleichzeitig signalisiert die Welt um uns herum das diese nicht gern gesehen werden.Gemeinschaft wird wichtig und man ist mit sich im ständigen Konflikt. Viele bleiben genau hier stecken und werden irgendwann nicht wirklich erwachsen, sondern einfach nur alt. Die fünfte Geburt ist das Umdenken. Über Grenzen hinaus womit Geld, Erfolg, Macht und Anerkennung  nicht mehr so wichtig sind. Der Mensch erkennt sich als Hauptaufgabe. Leben heißt Lernen wieder „heil“ zu sein. In den Einklang zu kommen. Die sechste Geburt (Ich bin) ist sozusagen die SELBST-BEHERRSCHUNG. Der Mensch lebt von nun an, was er sagen will! Die siebte Geburt ist die SELBST-VOLLENDUNG. Das Wollen und Tun sind jetzt identisch geworden.

 

 

Wissen ist nur der >> Trostpreis <<

auf dem Weg zu dir selbst.

Wichtiger als Wissen ist KÖNNEN!

Also probiere ich gleich, ob ich

das, was ich weiß, KANN?

Wichtiger aber als Wissen und Können

ist SEIN. Wenn ich BIN, was ich

weiß und kann, brauche ich nicht

daran zu denken. Ich muss es mir

nicht zur Gewohnheit machen,

WEIL ICH ES BIN!!!

– Heil sein, bedeutet wachsen im Bewusstsein. –

Dein Lebensweg

niemand kennt den Weg, den du vor dir hast.

Noch nie ist jemand diesen Weg gegangen,

und niemals wird ein anderer diesen Weg gehen,

denn es ist dein Weg.

Er ist so einmalig,

wie du einmalig bist.

Ja, du bist einmalig,

und du hast einen wertvollen Beitrag

in deinem Leben zu leisten

auf deine ganz besondere, einmalige Art.

deine wahre Bestimmung.

So gehe deinen Weg,

gehe ihn auf deine einmalige Art,

aber versuche nicht,

möglichst schnell am Ziel zu sein.

Denn es gibt kein Ziel.

Der Weg ist das Ziel,

das Ziel ist nur das Ende des Weges

und der Anfang eines neuen Weges.

Also genieße deinen Weg,

deinen einmaligen, wundervollen Lebensweg.

Lass dich jeden Tag vom Leben beschenken,

und wenn du bereit bist,

lass dich vom >> inneren Meister << führen.

Damit du die einmalige Melodie deines Lebens

immer reiner in dir hörst.

Und singe!

Denn alles findet nur dir zur Freude statt.

Die ganze Schöpfung ist für dich da!

– Kurt Tepperwein, aus den geistigen Gesetzen –