„Warum machst Du das?“ „Weil ich das kann!“ – Verhaltensursachen

Thomas Koschel - MJL-33 klein

 

Kennen Sie das? „Warum habe ich in dem Moment nur nicht anders reagiert?“. „Das wollte ich eigentlich garnicht so sagen und machen!“. Oder andere benennen uns einen Anteil von uns, den wir selber so noch nicht realisiert haben: „Immer wenn, dann …!“. Wir reagieren oft schockiert oder wütend darüber. Unser blinder Fleck mag es uns noch nicht offenbart haben, wie wir reagieren, wenn wir höchst gestresst im Geist und Körper sind. Viele nehmen schon garnicht mehr Ihre Körpergefühle richtig wahr. Irgendwann war das vielleicht noch so. Aber dann kam die Gewohnheit.

Wenn unser limbisches System unser Verhalten unkontrollierbar übernimmt, dann setzt es schon mal hier und da gelegentlich aus. Wir hätten im Normalfall ganz anders reagiert. Wir hätten normalerweise gerne was anderes gesagt oder einfach nur gern anders gehandelt. Manchmal wissen wir auch das wir so reagieren, wie wir es tun und gehen lieber in ein Vermeidungsverhalten oder entschuldigen unser Verhalten dann einfach damit, das man nunmal so sei.

In meinem bisherigen Blogs finden Sie zu dem Thema den einen oder anderen Ansatz. Im Blog vorher habe ich begonnen expliziter mit dem Thema Verhaltensmuster und etwas zu unseren oft ungewollten Schemata, zu schreiben. Ich beziehe mich auf die Tabelle der Schemata und Bewältigungsstile. Lesen Sie hier mögliche Ursachen zu bestimmten Verhalten:

 

Schema: Emotionale Vernachlässigung

Die Kognition „ich bin wertlos“, „ich bin überflüssig“ oder „ich muss alles selbst tun, weil mir niemand hilft“ rührt aus dem Schema emotionale Vernachlässigung. Hier haben die Eltern oft Ablehnung und Kälte gezeigt. Die Betroffenen unterwerfen sich oft mit einem Mangel an Selbstfürsorge, mangelndem Selbstschutz und Selbstorganisation. Flüchten sich in den Rückzug oder in Tagträume hinein. Kompensieren es in der Ausbeutung anderer. Haben sexuellen Kontakt mit relativ häufig wechselnden Partnern oder parallel mehrere Partner. Begeben sich in eine Aufopferung und in den Helfersyndrom, bis hin zur anklammernden Verhalten.

Schema: Verlassenheit, Instabilität (im Stich lassen)

Hinter der Kognition „Alles was ich habe, werde ich wieder verlieren“ oder „Wenn es gut geht, droht wieder Unglück“ versteckt sich das Schema Verlassenheit unf Instabilität. Von den Eltern gab es nur eine instabile Zuwendung. Hier fand ein Wechsel von Fürsorge und dem Alleinlassen statt. Betroffene erdulden oder leben in starker Eifersucht und sind sehr ängstlich in ihren Beziehungen. Manchmal suchen sie Beziehungen zu Menschen die nicht erreichtbar sind. Sie vermeiden Beziehungen oder flüchten in intensive Hobbies, die man gut alleine ausüben kann. Haben viele, oberflächliche Freundschaften. Die Kompensation erfolgt oft durch erhöhte Kontrolle und mit hohen Anforderungen an andere. Machen andere gerne von sich abhängig, brechen Beziehungen einfach ab, bevor der andere geht. Wollen gern besonders sein.

Schema: Missbrauch/Mißbrauch

In der Kognition „Nähe tut weh“, „andere sind böse zu mir“ oder „ich habe es nicht besser verdient“ ist vielmals emotionaler, körperlicher oder sexueller Missbrauch zu finden. Betroffene erdulden sich oft in der Fixierung missbrauchender Beziehungen. Sie beobachten, „scannen“ misstrauisch ihre Umgebung. Sie vermeiden Beziehungen, suchen lieber gleichgeschlechtliche Beziehungen. Leben in einer Form von Asexualität oder es ist kaum ein Heranlassen. Kompensation findet in politisch-feministischen Engagement oder in Kampfsport statt. Sie neigen dazu zuerst zu missbrauchen bzw. anzugreifen. Es herrscht eine gewisse Bestrafungsneigung vor. Andere sind übertrieben vertrauensselig.

Schema: soziale Isolation

Hinter der Kognition „ich bin anders als andere“ oder „ich werde nicht verstanden“ verbirgt sich gern die eine oder andere soziale und ethnische Minderheit sowie gerne beschrieben, eine generationsübergreifende Sozialromantik in der Mehrgenerationen-Familie. Betroffene bemühen sich nicht um Integration. Leben in einer Überempfindlichkeit für Ausgrenzungssituationen. Sie flüchten lieber in enge Verbindungen zur Familie und Gleichgesinnten. Kompensation erfolgt hier gern im starken Leistungsverhalten und übermäßige Unterordnung unter Gruppennormen oder sogar in Bandenbildung. Neigen dazu rechtliche Grenzen zu überschreiten oder zu sabotieren.

Schema: Unzulänglichkeit, Scham

In der Kognition „ich bin nicht ok und das werden die anderen bald merken“ und „ich bin an allem schuld“ verteckt sich das Schema Unzulänglichkeit und Scham. Die Eltern haben dem Kind vermittelt, es sei nicht liebenswert oder haben es aktiv gedemütigt und herabgesetzt oder es wurde benachteiligt. Betroffene unterwerfen sich beschämender Arbeiten oder Beziehungen, um diese aufrecht zu erhalten. Entwickeln oft keine Kompetenzen oder Bildung. Haben die Rolle des Sündenbocks intus. Sie leben vermeidend in einer Kontaktscheue, als „stilles Wasser“. Sind übermäßig angepasst und erzählen nichts von sich. Ihre Kompensation ufert in unerbittliche Ansprüche aus und sie bilden einseitige Fähigkeiten. Man erlebt sie in einer Überkorrektheit oder in einer grandiosen Selbstüberschätzung mit Herabsetzung anderer. Exhibitionismus ist nicht ungewöhnlich.

Schema: Unattraktivität

Hinter der Kognition „ich bin wertloser als andere“ und „keiner will mich als Freund“ versteckt sich das Schema Unattraktivität. Hierfür sind die überkritischen, ablehnenden Eltern oder die Gleichaltrigen/Gleichgesinnten, an denen man sich orientiert, verantwortlich. Betroffene wollen gerne von dünkelhaften und zwielichtigen Menschen gemocht werden. Sie flüchten sich auch gerne in einen Rückzug, um sich andere vermeidend, mit sich alleine beschäftigen zu können. In ihrer Kompensation wiederum suchen sie Beachtung, spielen den Klassenclown oder mimen den Klugen. Man findet die Kompensation aber auch im Punk und Piercing.

Schema: Erfolgslosigkeit/Versagensängste

Die Kognition „alle anderen können das besser“ oder „ich werde das nie schaffen“ rührt aus dem Schema Erfolgslosigkeit/Versagensängste. Hier haben die Eltern oft fehlende Unterstützung oder keine Ermutigung ausgeübt. Die betroffenen Menschen erdulden und unterwerfen sich dann oft ihrer Schicksalsergebenheit. Nehmen Jobs unter ihrem Niveau an und/oder behalten diesen bei. Flüchten sich in Verbitterung, Resignation. Bilden sich nicht fort und gehen auch keine Risiken ein. Oder kompensieren es durch unerbittliche Ansprüche, Perfektionismus und machen die Leistung anderer klein.

Schema: Abhängigkeit, Inkompetenz

In der Kognition „die Welt ist gefährlich, unberechenbar und feindlich“ und „ich kann das nicht alleine“ versteckt sich das Schema Abhängigkeit und Inkompetenz. Hier sind übervorsichtige Eltern, in ihrer Überbehütung und Kinder nichts ausprobieren zu lassen, verantwortlich. Die Betroffenen unterwerfen sich Beziehungen in denen sie sich vom Partner abhängig machen und nichts alleine entscheiden müssen. Sie vermeiden es Verantwortung zu übernehmen und würden sich nie gegen andere „Mächtige“ entgegenstellen. Ihre Kompensation findet in einer „sicheren“ Berufswahl statt, wie Beamter oder Banker zu werden. Sie schließen sich gerne mächtigen Vereinen an oder in eine Pseudoautonomie.

Schema: Verletzbarkeit

Die Kognition „Neues und Fremdes ist gefährlich“ verbirgt das Schema Verletzbarkeit. Dies ist das Ergebnis überbeschützender, ängstlicher und kontrollierender Eltern. Manche treibt dies regelrecht unterwerfend in das ständige Suchen von gefährlichen Informationen und drohende Gefahren. Es kommt zum Vermeidungsverhalten sich nicht alleine in neue oder unübersichtliche Situationen zu begeben. Die Kompensation geschieht durch ein starkes Absicherungsverhalten (Versicherungen), Negatives stark hervorzuheben oder gar in einem aktiven Risikoverhalten.

Schema: Verstrickung, unterentwickeltes Selbst

Die Kognition „wir können ohne einander nicht sein“ ist im Schema Verstrickung und unentwickeltes Selbst verwurzelt. Die Eltern haben die Kinder systematisch von sich abhängig gemacht, indem sie Schuldgefühle erzeugten. Betroffene erstarren in der Bindung diese nicht zu den Eltern aufzugeben und benötigen häufige Kontakte. Sie vermeiden andere Beziehungen einzugehen. Kompensationen finden sich im aggressiven Vertreten der Familie als solches oder durch rigide Abgrenzung wieder. Andere suchen sich „Ersatzfamilien“ z.B. in Wohngemeinschaften.

Schema: Anspruchshaltung, Grandiosität (besonders sein)

Hinter der Kognition „das steht mir zu“, „ich bin etwas besonderes“, „ich darf das“ und „für mich gelten andere Regeln“ versteckt sich das Schema Anspruchshaltung und Grandiosität. Die Eltern haben durch eine fehlende Grenzsetzung oder durch die Kompensation von emotionalem Mangel und durch fehlende Zuwendung, eine Minderwertigkeit oder soziale Unerwünschtheit vermittelt. Betroffene neigen dazu die Bedürfnisse ander nicht wahrzunehmen. Es mangelt ihnen an Selbstreflexion und sie beanspruchen gerne für sich Ausnahmen allgemeiner Regeln. Sie vermeiden Schwäche zu zeigen und würden nie Abhängigkeiten eingehen. Zudem versuchen sie Situationen zu vermeiden, in denen sie nicht „glänzen“ können. Sie Kompensieren dies gerne indem sie willige Untergebene großzügig fördern. Sich durch Spenden als Gönner zeigen und lassen andere gerne an ihrem Wohlstand teilhaben, um sich dafür feiern zu lassen.

Schema: unzureichende Selbstkontrolle, Selbstdisziplin

Die Kognition „ich kann das nicht aushalten“ und „ich muss etwas tun“ verbirgt das Schema unzureichende Selbstkontrolle und Selbstdisziplin. Schlechte Elternvorbilder und zu wenig Vermittlung von Disziplin spiegeln Betroffene in einer mangelnden Frustrationstoleranz wieder und/oder lassen sich selbst Verstöße gegen eigene Regeln immer wieder durch. Sie vermeiden Konflikte, Schmerzen sowie Verletzbarkeit. Übernehmen gerne die Verantwortung für andere. Ihre Kompensation endet oft in einer Sucht, kriminelles Verhalten und zielt auf schnelle Gewinne ab oder sogar in kurzfristigen Versuchen, Projekte mit „Gewalt“ oder mit Selbstkasteiung erfolgreich abzuschließen.

Schema: Unterwerfung, Unterordnung

In der Kognition „die anderen wissen es besser“ und „andere haben immer recht“ findet man die Unterwerfung und Unterordnung. Hierfür sind kontrollierende, strenge Eltern verantwortlich, die keinerlei Widerspruch dulden. Betroffene ordnen sich gerne unter die Bedürfnisse und Befehle anderer. Sie vermeiden andere zu ärgern und leben im übermäßig genauen Regelbefolgen und durch vorauseilenden Gehorsam. Ihre Kompensation erfolgt durch die Identifikation mit dem Aggressor. Nicht selten sind Autoritätsgläubigkeit oder auch Rebellion. Viele polarisieren durch aggressives oder provozierendes Verhalten. Sind politisch und oft Gewerkschaftler.

Schema: Aufopferung

Hinter der Kognition „ich muss für das Wohl der anderen sorgen“ und „die anderen brauchen meine Hilfe“ versteckt sich das Schema Aufopferung. Das Elternverhalten zeugt von schwachen überforderten Eltern und die parentifizierten Kinder mussten selbst die Elternrolle übernehmen. Die Betroffenen neigen dazu ihre eigenen Bedürfnisse zurückzustellen. Vergnügen werden aufgeschoben und sie sind oft in helfenden Berufen zu finden. Sie vermeiden enge Beziehungen in denen Erwartungen entstehen könnten. Ihre Kompensation steckt oft in Enttäuschungen, wenn eigene Aktivitäten nicht mit Dankbarkeit oder Zuneigung beantwortet werden oder grenzen sich dann überbetont ab.

Schema: streben nach Zustimmung und Anerkennung, Beachtung suchen

Die Kognition „ich muss es anderen Recht machen, um etwas Wert zu sein“ verbirgt das Schema Streben nach nach Anerkennung und Beachtung suchen. Die Eltern haben eine unsichere Bindung durch verhaltensabhängige Belohnung vermittelt. Die Betroffenen leben in einem übermäßigen Streben nach Anerkennung und ohne Lob ist die eigene Leistung nichts wert. Sie verhalten sich oft konformistisch und weichen strengen Personen aus, um nicht „dumm aufzufallen“. Die Kompensation geschieht durch ein in den Vordergrund spielen, selbst wenn es peinlich ist und drängen sich auf die Bühne. Man entdeckt sie auch im extremen Individualismus und Nonkonfirmismus (Punker).

Schema: emotionale Gehemmtheit

Hinter der Kognition „wenn ich Gefühle zeige, werde ich bestraft“ versteckt sich das Schema die emotionale Gehemmtheit, die durch kalte und unemotionale Eltern erzeugt wird. Hier trat oft die Bestrafung von spontanem, lebendigen Verhalten auf. Die Betroffenen leben in einer übermäßigen Emotionskontrolle und ihrer Überbetonung von Rationalität und Ordnung. Sie vermeiden gern Spontanität und weisen ein steifförmiges Verhalten auf, z.B. durch nicht ekstatisches Tanzen. Ihre Kompensation liegt in der Vorliebe für straffe Strukturen (Militär, Polizei) oder in Neigungen zu Exzessen (besonders unter Alkohol/Drogen).

Schema: unerbittliche Standards, überhöhte Ansprüche

In der Kognition „nur wenn ich gut bin, bin ich etwas wert“ steckt das Schema unerbittliche Standards und überhöhte Ansprüche. Das Elternverhalten zeugt von leistungsbezogener Zuwendung „Liebe durch Leistung“. Die Betroffenen sind oft in ihrem Ehrgeiz und Perfektionismus gefangen. Enge Zeitplanung und Effizienzdenken machen sie aus und haben immer einen „Vorrat“ an Arbeit und Verpflichtungen. Sie vermeiden unstrukturierte Situationen, wie Pausen und Ruhe. Sie vermeiden es schwere Aufgaben zu übernehmen. Ihre Kompensation steckt in erhöhtem Leistungsverhalten das sie als „ganz normal“ darstellen oder in Aussteigern, die Leistungsverhalten per se in Frage stellen.

Schema: Negatives hervorheben

Die Kognition „wenn es mal gut geht, kommt bald ein Übel“ verbirgt das Schema Negatives hervorheben. Die Eltern haben sich überängstlich und katastrophierend verhalten. Die Betroffenen beschäftigen sich viel mit Katastrophen und erwarten immer die schlechtesten Lösungen. Ihr Vermeidungsverhalten liegt darin sich nur in gewohnten Kreisen zu bewegen und keine Experimente zu machen. Ihre Kompensation leben sie durch ein abschließen von Versicherungen. Sie machen lieber was andere tun oder reden gefährliche Situationen klein. Erhöhtes Risikoverhalten.

Schema: Bestrafungsneigung

In der Kognition „der Mensch ist im Kern böse und muss durch Strafe erzogen werden“ steckt das Schema Bestrafungsneigung. Die Eltern haben dem Kind vermittelt das es böse ist und bestraft werden muss. Betroffene unterwerfen sich dem Glauben, sich und anderen keine Fehler durchgehen zu lassen und bestehen auf Strafe. Sie flüchten sich in einem peinlichen Regelbefolgen, um ja keine Fehler zu machen.  Ihrer Kompensation zeigt sich in heuchlerischer Milde obwohl sie innerlich wütend sind oder sie verstecken sich hinter überpersönlichen Regeln.

 

Das Alles könnte zu einem besseren Miteinander führen. Führungskräfte sollten darum wissen, damit sie auf jeden Einzelnen besser eingehen können. Mitmenschen könnten mit dem Wissen, mehr Verständnis im Umgang und in Konflikten lernen. Jeder kann sich selber einmal darin reflektieren, abgleichen und neue Bewältigungsstrategien entwickeln. Wenn Ihnen das alleine nicht wie gewünscht gelingt, können Sie sich dafür Ihren geeigneten Coach oder Trainer als Unterstützung wählen. Lernen Sie Schritt für Schritt in Rollenspielen und durch imaginatives Überschreiben sich ihren Bedürfnissen gemäß, zu entwickeln. Lassen Sie von kompensatorischen Fantasien in alten selbstzerstörerischen Gewohnheiten ab und weben Sie neue Glaubens- und Verhaltensmuster.

Ich unterstütze Sie gerne dabei!

Herzliche Grüße, Marion Lenz 🙂

 

 

3 Kommentare zu „Warum machst Du das?“ „Weil ich das kann!“ – Verhaltensursachen

  • Unter „Schema: Missbrauch/Mißbrauch“ schreiben Sie, „Betroffene vermeiden Beziehungen, suchen lieber gleichgeschlechtliche Beziehungen“.

    Diese Aussage erschließt sich mir nicht. Halten Sie gleichgeschlechtliche Beziehungen für defizitär / nicht erfüllend / einen Ausdruck der Haltung, man habe es „nicht besser verdient“? Oder für „irgendwie einfacher“, vielleicht oberflächlicher, als heterosexuelle Beziehungen; quasi als eine Art Vermeidungsverhalten?

    Es wäre klasse, wenn Sie die Aussage etwas näher erläutern könnten.

    Besten Dank im Voraus!

    • Hallo,

      die Aussage ist nicht von mir, sondern bezieht sich auf die Inhalte der Schematherapie.
      Worauf ich mich in dem Artikel beziehe.

      Zudem habe ich Menschen im Leben kennengelernt, die sich allerdings nach diesen Enttäuschungen tatsächlich dann so verhalten haben.
      So könnte man unbeteiligt von Außen auf eine Art Vermeidungsverhalten schließen.

      Aber das vermag ich nur als meine eigene Meinung zu vertreten und das auch nur, weil mir das so schon bestätigt wurde.

      Ob man das verallgemeinern kann, mag dahingestellt sein.
      Dazu müsste man mit Homosexuellen sprechen, die sich und ihre Emotionen sowie Erfahrungen am besten vertreten können.

      Ich hoffe meine Aussage ist Ihnen erst einmal ausreichend.
      Im Übrigen freue ich mich sehr darüber, denn das war der Punkt der mir auch sehr zu denken gab.

      Ich habe Homosexuelle dazu erlebt, die sich vor dem gegenteiligen Geschlecht ekelten und später ein Miß-/Missbrauch dazu offenlegten.

      Allerdings sehe ich dem nicht eine Allgemeingültigkeit über zu stülpen. Ich kenne einige die sich nach Drogenmissbrauch oder einer Geschlechtsumwandlung zu ihrem ursprünglichen Geschlecht angezogen fühlten.

      Oder von Geburt an sich schon immer gleichgeschlechtlich orientiert haben.

      Lieben Gruß, Marion Lenz

      • Danke für Ihre Antwort. Leider erschließt sich mir aufgrund der sprachlichen Mängel nur bedingt, was Sie sagen möchten. Aber sei’s drum.

        Dass Sie sich in Ihrem Blogbeitrag auf die psychotherapeutische Methode ‚Schematherapie‘ beziehen, ist für einen außenstehenden Leser nicht erkennbar. Vermutlich beziehen Sie sich außerdem bei der genannten „Tabelle der Schemata und Bewältigungsstile“ auf die Aufstellung gleichen Titels, die der namhafte Schematherapeut Eckhard Roediger u.a. in seinem Web-Auftritt publiziert hat. (Nebenbei gesagt wirkt Ihr Blogbeitrag, als hätten Sie die Inhalte dieser Tabelle nicht weiter gedanklich reflektiert.)

        Guter Stil – und der Verständlichkeit förderlich – wäre es gewesen, wenn Sie eine entsprechende Quellenangabe oder zumindest einen Hinweis gepostet hätten.

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