Stress lass nach – also der, nicht der andere…

Mutig genug?

gefügig

Betrachte einmal dein persönliches Leitbild. Ist es für dich ein motivierendes und inspirierendes Motiv? Bringt dich diese Visualisierung deiner Wünsche in Berührung mit deinen inneren Bildern? (Schließe gleich einmal deine Augen) Welche Bilder fallen dir für deine Bedürfnisse und Träume ein? (Lass dir die Zeit, die es braucht) Versuche einfach einmal, dir diese verschiedenen Bilder aufzuschreiben, die dir beim Nachdenken so in den Sinn kommen. Und dann frage dich bitte: Welches Bild bewegt etwas in mir? Welches Bild bringt mich in Berührung mit mir selbst und in meine Kraft?

Dann betrachte nochmal die Qualität deiner Gedanken. Und sieh noch mal dein Zielbild vor deinem inneren geistigen Auge. Wenn du deinen Ist-Zustand so aus der Vogelperspektive heraus visualisierst und dir dazu dein Soll-Zustand vorstellst, was macht das mit dir? Was sagt dir deine vielleicht rationale und was deine emotionale Seite, was du noch dafür brauchen könntest, um dein Ziel zu erreichen? Assoziiere dazu gleich einmal die Bilder, die dein Vorhaben ergänzen oder gar konkretisieren. Siehe die Vorstellung deiner Gedanken, was du dafür benötigst, um es mit Leben und Lust zu füllen.

In Bezug auf die Qualität deiner Gedanken, schau einmal welche Motivation dahinter steckt.

Sind es Gedanken die für alles Gute und Wohlwollende stehen oder gebraucht es dazu egoistische und eigenwillige Kräfte? Beides hat seine Chancen und Schatten. Oder jonglierst du dabei in Gedanken mit all deinen Mitteln und Möglichkeiten? Wie fühlt es sich an? Fühlt es sich frei an? Fühlt es sich amoralisch (nicht unmoralisch) an oder sind da ungute Gefühle? Diese unguten Gefühle sind es, die wir ergründen müssen. Dies sind die guten oder schlechten Stressbereiter. Solange ich gegen mich selbst lebe oder ein schlechtes Gewissen habe, werde ich mich zu meinen Zielen hin nicht befriedigent nähern können.

Sind die Motive rein und das Engagement ist echt, bist du in der Lage deinem Leben etwas Schönes zu geben? Haben sich in dein Denken und Verhalten – oftmals unbewusst fremdgesteuert – eigenwillige und selbstsüchtige Motive eingeschlichen? Wurden/Werden deine innersten Bedürfnisse von außen unterdrückt? Dann kann es in solch einem Moment mal hilfreich sein, etwas innezuhalten und Entscheidungen und Verhaltensweisen zu überdenken. Wir werden uns auf diesem Weg weiter befindlich – ob nun selbst- oder fremdbestimmt – immer weiter von uns entfernen und uns immer gestresster fühlen. Hast du beide Seiten kennen und auch überwinden gelernt, stehen dir alle Mittel und Wege offen, um das zu erreichen oder zu kommunizieren, was dir wirklich so richtig am Herzen liegt.

Vertraue auf deine erlernten Fähigkeiten und Absichten, aber auch auf deine dir gegebenen Begabungen. Selbst wenn andere Menschen dich dabei kritisieren oder verurteilen. Du besitzt vielleicht einfach die überdurchschnittliche Gabe, Dinge zu erkennen und dann auch noch zu benennen. Bei alldem solltest du du versuchen spielerisch und leicht zu bleiben. Genieße dich, wenn du dich selbst dabei gut fühlst und niemandem willentlich Schaden zufügst.

Bedenke dabei das alles Positive und Schöne auch noch eine andere Seite hat. Hüte dich davor das Negative einfach nur auszublenden. Es wird dich genauso einholen wie es dich bewusst oder unbewusst einholt, wenn du selbst Neid, Rachsucht und Machtansprüche in Gedanken, Worten oder gar in Taten aussendest. Es kommt wieder auf uns selbst zurück. So wie wir über andere Menschen denken und diese behandeln, ergeht es uns irgendwann schließlich selbst. Diese Unfreiheit in jeder Form repräsentiert unsere negative Seite. Solange wir nicht mit unserem wahren Willen (Körper), unserem Selbst (Psyche) und unsere innere Weisheit (Geist) im Einklang sind, werden wir Konflikte und diesen gefühlten Stress leben müssen. Selbst wenn man beide Seiten kennengelernt und verarbeitet hat, ist es ein schmaler Grad nicht in das eine oder andere Verhaltens- und Gewohnheitsmuster wieder zurückzuverfallen.

 

Chancen

Wenn wir im Einsatz des Guten die negative Seite nicht mit Respekt und Mitgefühl wahrnehmen wollen, unsere Sinne davor verschließen, werden wir das Negative in seiner angeblich derzeitigen Daseinsberechtigung ungewollt annehmen. Dann sprechen wir bewusst jedem Leid und der Not, Krankheit und Armut zu, diese nicht mehr bekämpfen zu wollen. Nur um diese nicht zu verurteilen oder mitleidig darauf reagieren zu können. Auch hier werden dann nur egoistisch einseitige klare Entscheidungen getroffen.

Wenn wir uns mit Freude und Fülle unserer Möglichkeiten den Aufgaben stellen, bewirken wir damit die gewünschten Resultate. Wenn Menschen sich entscheiden, andere Erfahrungen zu machen, dann können wir ihnen helfen, wenn sie das auch wirklich wollen. Allerdings ist ein freier Wille dabei zu beachten und man kann darauf hinweisen, muss sich dann aber auch im anderen Gegenüber aushalten lernen 😉

Wer leidet, wird eigentlich dazu aufgefordert umzudenken. Wer sich weigert das dann zu tun, hat widerum ein Recht auf jede Erfahrung, die man sich dadurch in sein Leben zieht. Wir sind alle für uns selbst verantwortlich. Jeder Mensch entscheidet in jedem Moment, wenn auch oftmals unbewusst, über die Art und Weise seiner Lebensqualität. Unser Bewusstsein entwickelt sich nur durch unser eigenes Erleben in allem was und wer uns umgibt.

Die Chance unseren Stress abzubauen, liegt in jedem Augenblick des Erkenns und Loslassens von unerwünschten Verhaltensweisen und schlechten Absichten. Allerdings bedarf es eine große Portion Ehrlichkeit zu sich selbst und die Fähigkeit sich zu reflektieren. Wenn man das alleine noch nicht kann, darf man sich dabei ruhig Unterstützung suchen, um sich selbst prüfend nach innen zu schauen.

 

Man muss sich ein bestimmtes Quantum an Zeit gönnen, wo man nichts tut, damit einem dazu was dienliches einfällt.

 

Gelingt es uns nicht, den Auslöser und die Ursache zu erkennen, dient es uns mit der Erkenntnis gestresst zu sein. Einen Schritt zurück zu gehen oder einfach nur mal eine Pause zu machen, wäre jetzt ratsam. Wir müssen zur Ruhe kommen, um Dinge die uns beschäftigen mit dem nötigen Abstand zu betrachten. Durch die Förderung von Stressbewältigungskompetenzen und Entspannung gelingt es uns, wieder zu unserer eigenen inneren Führung zu finden. Sofern wir dazu bereit sind. Diese Rückbesinnung gibt uns die Chance zu heilen, zu vergeben sowie den Mut unsere Fehler zu sehen und diese einzugestehen. Sie ist die Chance wieder in die eigene Kraft zu gelangen, loszulassen und strategisch neue Wege zu finden. Im Einklang und zum Wohle aller Beteiligten.

Und je weiter dein Spielraum durch dein Erlebtes und Erfahrenes ist, desto umfangreicher sind deine Fähigkeiten, aber auch deine Verantwortung für den angemessenen Einsatz deiner Kräfte. Dir stehen viele Wege offen. Die Möglichkeiten steigen immens. Wenn du allerdings wieder ein ungutes Gefühl hast, weil du deine Körpersignale und Gedanken wahrnimmst, solltest du wieder eine größere Erholungs- und Besinnungspause einlegen. Du solltest durchaus auch mit anderen teilen, was für dich und dein Leben so wertvoll geworden ist.

Verstecke dich nicht länger. Du kannst auch damit eine Form von Disharmonie erzeugen, weil du dich einfach nur zu wenig zeigst. Also mache einfach Gebrauch von dem was dir das Leben geschenkt hat. Die Menschen um dich herum sehnen sich nach einem selbstbewussten, ausgeglichenen und zufriedenen Menschen, der weiß was er will. Sie warten regelrecht darauf das du eine Verbindung zu ihrem Herzen herstellst. Biete ihnen liebevoller und selbstbewusster an, was du mit ihnen teilen möchtest, ohne sie jedoch dabei zu bedrängen oder zu missionieren.

Bewahre dir immer das Mitgefühl für die Unfreiheiten anderer. Wenn du immer bei dir selbst bleibst, kannst du dir und anderen den Raum geben, den ihr braucht um im Einklang miteinander zu leben.

 

Grundregeln für die persönlichen Erfolgsgaranten:

  1. Ziel definieren (Denkbarkeit)
  2. Umfeld genau betrachten (Achtsamkeit)
  3. Aufgaben verteilen (Erholung)
  4. Chancen und Risiken bedenken (Möglichkeiten)

 

Hast du Mut, deine eigene Wahrheit zu erkennen und ihr zu vertrauen?

 

Herzlichst, Marion Lenz

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