Anti-Stress-Tipp als Sofortmaßnahme

 Nicht nur wer viel Stress hat, muss viel trinken …

 

Wasserherz
allerdings wurde herausgefunden, das bei Stress oft das Denken ans Trinken vergessen wird. Wer viel trinkt, ist aber wesentlich leistungsfähiger.

Probieren Sie doch mal bei Stress ihre Emotion einzuordnen. So mit einem Maß an „gering“ bis „sehr starken Stress“. Meinetwegen in einer Skala von 1 – 5. Trinken darauffolgend erstmal 2 Gläser Wasser und warten ca. eine Minute oder auch ein wenig mehr und ordnen noch einmal ihre gefühlte Emotion ein. Der durch eine Situation entstandene Stress verschwindet nicht vollständig, aber das Gefühl verändert sich merklich. Ich habe das bei mir, in eigener Forschung, als auch bei Klienten, sehr gut beobachten können.

Erwachsene sollten täglich mindestens 1,5 Liter trinken. Doch unter Druck trinken viele automatisch zu wenig. Die Folgen: Dem Gehirn fehlen wichtige Stoffe wie Magnesium und Phosphat. Die Denkleistung lässt nach, und oft setzen auch noch Kopfschmerzen ein. Kurz gesagt: Flüssigkeitsmangel ist für den Organismus Stress pur.
Wasser ist die Grundlage der biologischen Vorgänge im Organismus. Der menschliche Körper besteht zu über 70% aus Wasser. Alle Körperfunktionen, Transport- und Kommunikationssysteme des Körpers funktio“nieren“ mit Wasser. Wenn Sie bedenken, dass die Stressreaktion vorerst auf der körperlichen Ebene abläuft (Ausschüttung von Hormonen, Anspannung der Muskeln, Erhöhung des Pulsschlags, der Gehirndurchblutung u. v. m.) sollten Sie Ihren Körper dahingehend optimal zu unterstützen. Um diese Vorgänge möglichst gut zu verarbeiten, müssen Sie ausreichend Wasser trinken. So kann die Stressreaktion schneller zurückgefahren werden, sobald die Gefahr vorbei ist. Wir benötigen also ausreichend Flüssigkeit, um auf neuronaler und hormoneller Ebene schnell reagieren zu können.

Trinken wir nicht genug, sendet uns der Körper neben dem Durstgefühl noch weitere unmissverständliche Signale. Wer plötzlich Kopfschmerzen verspürt, sollte nicht sofort zu Schmerzmitteln greifen, sondern ein großes Glas Wasser trinken. In vielen Fällen werden die Kopfschmerzen danach besser. Denn: Trinken wir zu wenig, verdickt sich unser Blut und kann dadurch nicht mehr genügend Sauerstoff ins Gehirn transportieren. Am besten ist es aber, wenn man den Kopfschmerzen vorbeugt – und nicht erst trinkt, wenn der Kopf bereits pocht.
Trinken wir zu wenig, können wir uns nicht mehr konzentrieren

Rund drei Viertel unseres Gehirns besteht aus Wasser. So ist es nicht verwunderlich, dass wir uns nicht mehr richtig konzentrieren können, wenn wir zu wenig trinken. Wir werden nervös, die Aufmerksamkeit schwindet und auch Müdigkeit ist eine häufige Begleiterscheinung. Viele klagen zudem über Schwindelgefühle. Regelmäßiges Trinken, eine Handvoll Nüsse, eine Banane oder ein Stück Traubenzucker helfen uns aus dem Tief schnell wieder heraus.

Der Mensch hat einen durchschnittlichen Flüssigkeitsbedarf von 2,5 Litern pro Tag – anderthalb Liter davon sollte er durch Getränke zu sich nehmen. Genügend zu trinken ist wichtig – doch viel zu trinken kann auch manchmal zu viel des Guten sein.

Im Grunde ist der Mensch – im Sinne des Wortes – ein Wassertier. Nicht nur dass er zu etwa zwei Dritteln aus Wasser besteht. Kaum vorstellbare Mengen von Wasser durchströmen auch seinen Körper: 2000 Liter die Nieren, 1400 Liter das Gehirn in nur 24 Stunden. Der Wasserhaushalt wird von den Nieren geregelt, und er ist dann im Gleichgewicht, wenn die Flüssigkeitsbilanz stimmt, also so viel Flüssigkeit aufgenommen bzw. gebildet wie ausgeschieden wird.

Je jünger ein Kind ist, desto höher ist sein Flüssigkeitsbedarf: 80 bis 120 Milliliter brauchen Kinder zwischen einem und vier Jahren am Tag. Bei Erwachsenen geht man von einem Bedarf von täglich 40 bis 50 Milliliter pro Kilo Körpergewicht aus, oder anders ausgedrückt: Die Flüssigkeitsbilanz beim gesunden Erwachsenen liegt bei täglich 2,5 Liter (bzw. 4 Prozent seines Körpergewichts), denn diese Menge verliert er über Urin, Haut, Lunge und Stuhl. Die verlorene Flüssigkeit muss ersetzt werden. Fehlt es an Flüssigkeit, trocknet der Körper aus, das Blut verdickt sich, kann weniger Sauerstoff transportieren und wird nicht ausreichend gereinigt – Stoffwechsel- und Nierenprobleme treten auf.

Das bedeutet nun nicht, dass man täglich 2,5 Liter trinken muss. Der Körper produziert aus dem Abbau von Nahrung, körpereigenen Fetten, Kohlenhydraten oder Proteinen etwa 0,3 Liter Oxidationswasser. In der Nahrung selbst sind ungefähr 0,7 Liter enthalten. Die restlichen anderthalb bis zwei Liter müssen durch Getränke zugeführt werden. Doch das gilt nur unter Normalbedingungen, im Extrem – bei großer Hitze und/oder sportlicher Betätigung – kann der Bedarf auf 10 Liter steigen!

Wichtig ist es, nicht nur während des Sports alle 20 Minuten, sondern schon davor genügend zu trinken. Damit lassen sich Hitzekrämpfe, Hitzschlag und die gefürchtete Hitzeerschöpfung vermeiden, die zu Kopfschmerzen, Benommenheit und Schwindel führen, schlimmstenfalls einen Schock auslösen kann. Bei schweißtreibender Aktivität verliert der Körper ein bis zwei Liter Wasser pro Stunde – und damit auch Elektrolyte. Wenn der große Durst kommt, ist das ein Anzeichen dafür, dass der Körper schon ein Flüssigkeitsdefizit hat, das kaum mehr aufzuholen ist.

Was ist nun »das« richtige Getränk? Ideal sind natriumarme stille Mineralwasser, Leitungswasser, ungesüßte Fruchttees, Saftschorlen. Bei Leistungssport wird der Durst auch gern mit isotonischen Getränken gelöscht, die gleich viele gelöste Teilchen enthalten wie die Flüssigkeiten im menschlichen Organismus und dadurch schnell aufgenommen werden. Kaffee, Schwarztee, Bier und Wein sind keine gesunden Durstlöscher – nicht (nur) wegen des Gehalts an Koffein, Tein oder Alkohol, sondern weil sie harntreibend wirken. Genießt man diese Getränke, sollte man dazu immer die gleiche Menge Wasser trinken.

Im Alter schwindet der Durst, und auch Menschen mit Essstörungen spüren oft keinen Durst mehr. Hier ist es wichtig, bewusst auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten, die – auch je nach Ernährungsvorlieben – schwanken kann. Lebensmittel enthalten oft überraschend viel Wasser. Bei Obst und Gemüse sind es 90 Prozent und mehr, bei Joghurt, Quark und Kartoffeln etwa 80 Prozent, bei Wurst 50 Prozent und sogar bei Brot und Käse noch 30 Prozent und mehr.

Last not least wäre es falsch zu glauben, dass viel (Trinken) immer viel hilft. Menschen mit Herzschwäche, eingeschränkter Nierenfunktion, Leberzirrhose oder der Neigung zu Ödemen sollten mit ihrem Arzt darüber sprechen, wie viel Flüssigkeit für sie gesund ist – die Menge kann deutlich unter Norm liegen. Und der Weisheit letzter Schluss ist es sicherlich auch nicht, seinen Durst »figurbewusst« mit süßstoffgesüßten Limonaden zu stillen. Dann nämlich erwartet der Körper Zucker, schüttet Insulin aus, und produziert Heißhunger auf Süßes. Und so kann nicht nur Bier, in Mengen konsumiert, dick machen. Landwirte stimulieren bei Ferkeln, die zu wenig fressen, den Appetit mit Süßstoffen.

Ein Flüssigkeitsverlust von nur zwei Prozent des Körpergewichts – etwa ein bis zwei Liter – macht schon müde und mindert die körperliche Leistungsfähigkeit um ein Fünftel. Liegt der Wasserverlust bei zehn Prozent, treten durch die Entwässerung (Dehydrierung) Stoffwechselstörungen auf; 20 Prozent Wasserverlust, etwa bei der Cholera, sind tödlich.

Der Wasseranteil im Körper schwankt von Mensch zu Mensch. Dünne haben einen höheren Wassergehalt als Dicke mit einer viel höheren Anzahl mit Fettzellen. Während sich nämlich eine typische Säugetierzelle zu 70 Prozent aus Wasser zusammen setzt, hat eine Fettzelle nur einen Wassergehalt von 30 Prozent. Im menschlichen Körper fungiert Wasser als Baustoff, Lösungs- und Transportmittel, und es ist der Hauptbestandteil von Blut, Harn und Schweiß.

Männer müssen mehr trinken

Männer brauchen mehr Flüssigkeit als Frauen, da sie mehr schwitzen, erklärt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE). Auch die Ernährungsgewohnheiten spielen bei der richtigen Trinkmenge eine Rolle. Wer viel Obst und Gemüse isst, nimmt auch darüber Flüssigkeit zu sich. Und: Wer viel Sport treibt, hat grundsätzlich einen höheren Flüssigkeitsbedarf.
Quelle(n):

http://www.t-online.de/lifestyle/gesundheit/id_62276476/fluessigkeitsmangel-sieben-warnzeichen-dass-man-zu-wenig-getrunken-hat.html

http://www.maja-langsdorff.de/medwasser.htm

http://www.medizin-welt.info/aktuell/Wer-Stress-hat-muss-viel-trinken/169

http://www.der-stress-blog.de/wie-uns-wasser-dabei-hilft-stress-abzubauen-teil-1/

 

Ein Kommentar zu Anti-Stress-Tipp als Sofortmaßnahme

  • Weitere Tipps als Sofortmaßnahme und mit sehr hoher Effektivität:

    – Finden Sie einen Ausgleich zu ihrer beruflichen Tätigkeit (Yoga z.B. ist übrigens besser als Joggen, ich erkläre Ihnen auch gerne warum!)
    – Gehen Sie spazieren oder treiben Sport, der Ihnen so richtig Spaß macht!
    – Achten Sie auf ausgewogene und echte Pausen! (richtig abschalten und mit positiven Dingen umgeben)
    – Umgeben Sie sich mch positiven Menschen, die Sie motivieren und ein gutes Gefühl geben!
    – Denken Sie positiv, auch wenn das nicht immer gleich gelingt. Je öfter gemacht, desto besser geht das!
    – Eine gesunde, richtige und ausgewogene Ernährung, hilft dabei Glückshormone anzukurbeln!
    – Ein gesunder und ausreichender, erholsamer Schlaf erhöht ebenfalls die Produktion der Glückshormone!
    – Lernen Sie sich selber etwas Gutes zu tun. Auf allen Ebenen – Körper, Seele und Geist!
    – Lernen Sie zu Genießen, sich selber was Gutes zu tun!
    – Nehmen Sie Hilfe in Anspruch oder bitten auch mal darum, um sich selber zu entlasten!
    – Legen Sie übertiebenen Perfektionismus ab, er hindert nur Ihre Stressresilienz!
    – Akzeptieren Sie einfach, das man nicht alles kontrollieren kann.
    – Lernen Sie auch mal Nein zu sagen! Das ist vollkommen O.k.!
    – Geben Sie ruhig zu, wenn Ihnen mal was misslungen ist! Das ist natürlich.
    – Nehmen Sie Rückschläge und Misserfolge als eine Erfahrung und zum Lernen an!
    – Lernen Sie sich so gut zu organisieren, dass Sie ein gutes Zeitmanagement entwickeln!
    – Lernen Sie für sich optimale Entspannungsübungen und Auszeiten in ihren Alttag zu integrieren!
    – Lächeln Sie und LACHEN so viel Sie nur können! Es befreit und steigert die Glückshormone!
    – Achten Sie auf Ihren Atem! Lernen Sie Atemübungen um sich zu regulieren und wohlzufühlen!
    – Lernen Sie Meditation um abzuschalten und zu sich selbst zu finden!
    – Lesen Sie am Morgen ein tolles Zitat, um sich damit einzustimmen!
    – Trinken Sie ausreichend stilles Wasser oder Tees, um den Stress regelrecht wegzuspülen!

    Wenn Sie weitere Tipps haben, die Sie für sich entdecken konnten, dann immer her damit! 🙂

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